LBB Amazon-Kreditkarte beantragen

3 attraktive Alternativen zur LBB Amazon Kreditkarte

Wer heute die beliebte LBB Amazon Kreditkarte beantragen möchte, der hat Pech: Da die Landesbank Berlin die Kooperation mit Amazon einstellt, ist es heute nicht mehr möglich, eine Amazon-Kreditkarte zu beantragen. Schade – ich nutze sie selbst seit mehreren Jahren und kann nur positives über sie berichten. Das bringt dir jetzt leider nix, wenn du dir Karte nicht rechtzeitig sichern konntest...

Aber wie heißt es so schön: Andere Mütter haben auch schöne Töchter! Entsprechend möchte ich dir heute drei Alternativen zur LBB Amazon Kreditkarte vorstellen, die ebenfalls mit attraktiven Bonusprogrammen überzeugen – und die der Amazon-Karte in einigen Punkten sogar überlegen sind.

Amazon-Kreditkarte beantragen

Quelle: canva.com

Alternative 1: Die Targobank Gold-Karte

Die erste Alternative zur LBB Amazon Kreditkarte ist die Targobank Gold-Karte. Sie besticht durch ein attraktives Bonusprogramm und kostenlosen Bargeldabhebungen an allen Geldautomaten mit dem Visa-Logo (innerhalb Deutschlands sind vier Abhebungen pro Monat kostenlos, im Ausland unbegrenzt). Ein Feature, das die Amazon-Karte übrigens nicht bietet.

Anbieter Targobank, Visa
Bargeldabhebung kostenlos ja, 4 Abhebungen pro Monat
Apple Pay / Google Pay ja / nein
Bonusprogramm ja, 1 % Cashback
Jahresgebühr 59 Euro

Quelle: Targobank, Stand: 26.12.2022

Einziger Makel sind die Kosten der Targobank Gold-Karte – es wird eine Jahresgebühr von 59 Euro fällig. Mit dem attraktiven Bonusprogramm lässt sich die Gebühr jedoch relativ leicht wieder hereinholen: Für jeden Einkauf, den wir mit der Targobank Gold-Karte bezahlen gibt es ein Prozent Cashback – egal ob im Supermarkt, an der Tankstelle oder beim Frisör. Wer pro Monat mindestens knapp 500 Euro mit der Karte umsetzt, für den ist die Targobank Gold-Karte kostenlos – wie die LBB Amazon Kreditkarte. Wer dann noch den Jahresurlaub mit der Karte bezahlt, der verdient durch deren Einsatz bares Geld.

Die Targobank stellt uns einen Rechner zur Verfügung, mit dem wir unsere persönliche jährliche Ersparnis mit der Gold-Karte ausrechnen können: Einfach zur Targobank Gold-Karte-Homepage gehen, nach unten bis zum Dialogfeld "Welche Karte passt zu mir?" scrollen und monatliche Ausgaben eintragen.

Die Kreditkartenabrechnungen können ausschließlich von einem Targobank-Girokonto abgebucht werden, welches bei der Beantragung der Karte zusätzlich abgeschlossen werden muss. Das Girokonto ist kostenlos, es müssen monatlich jedoch mindestens 600 Euro in einem Stück auf dem Konto eingehen. Wer mit der Targobank Gold-Karte also wirklich sparen möchte, der sollte monatlich mindestens 600 Euro mit der Karte umsetzen.

Vorteile der Targobank Gold-Karte

  • schickes Design
  • attraktives Bonusprogramm
  • vier kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat

Nachteile der Targobank Gold-Karte

  • zusätzliches Girokonto bei der Targobank notwendig
  • unter 600 Euro Monatsumsatz ist die Karte unattraktiv

Fazit

Wer auf mindestens 600 Euro monatlichen Kreditkartenumsatz kommt, für den ist die Targobank Gold-Kreditkarte eine attraktive Alternative zur LBB Amazon Kreditkarte. Das gilt umso mehr, wenn du die Amazon-Kreditkarte nicht beantragen konntest und sie dir nicht zur Verfügung steht. Generell gilt: Je höher der monatliche Umsatz, desto attraktiver ist das Bonusprogramm – und desto mehr lohnt es sich, die Targobank Gold-Kreditkarte zu beantragen.

Zu allen Einzelheiten der Targobank Gold-Kreditkarte sowie zum Rechner zur Berechnung deines persönlichen Einsparpotentials gelangst du über die Schaltfläche "Jetzt beantragen" (Affiliate-Link – ich erhalte eine kleine Provision, wenn ein Abschluss über diesen Link zustande kommt. Dir entstehen keinerlei Nachteile durch die Nutzung dieses Links, gleichzeitig unterstützt du damit meine Arbeit an diesem Blog).

Alternative 2: Die PAYBACK American Express-Karte

Das beste an der PAYBACK American Express-Karte gleich zu Beginn: Sie ist kostenlos – jeder erhaltene Bonus-Euro wandert direkt in unseren Geldbeutel und geht nicht wie bei der Targobank erstmal für die Jahresgebühr drauf. Und das Bonusprogramm der PAYBACK American Express-Karte hat's in sich: Wie der Name bereits andeutet erhalten wir für (fast) jeden Kartenumsatz Payback-Punkte. Entsprechend wird ein kostenloses Payback-Konto benötigt – sonst macht die Karte keinen Sinn.

Anbieter American Express
Bargeldabhebung kostenlos nein
Apple Pay / Google Pay ja / ja
Bonusprogramm ja, 0,5 % Cashback
Jahresgebühr 0 Euro

Quelle: American Express, Stand: 27.12.2022

Für zwei Euro Kartenumsatz gibt's einen Payback-Punkt (unabhängig davon, ob der Umsatz bei einem Payback-Partner erzielt wurde oder nicht), der einen Wert von einem Cent entspricht. Hört sich nach nicht viel an – macht aber bei einem monatlichen Kreditkartenumsatz von 600 Euro 36 Euro an Payback-Punkten pro Jahr. Wohlgemerkt nur für den Karteneinsatz – dazu kommen noch die "normalen" Punkte, die es jedoch nur bei Payback-Partnern gibt. Payback-Partner sind unter anderem Aral, dm, Globus, Penny, Fressnapf, real oder Rewe. Dort können wir unsere Punkte dann auch einlösen – zum Beispiel in Form eines Einkaufsgutscheins.

Gravierende Nachteile sehe ich bei der PAYBACK American Express-Karte nicht. Einzig die etwas schlechtere Akzeptanz im Vergleich zu Visa und Mastercard soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Bei Tankstellenketten, Supermärkten oder Hotels wirst du mit American Express jedoch keine Probleme haben. Beim Bäcker um die Ecke hingegen kann es dir passieren, dass deine Karte nicht akzeptiert wird. Ich persönlich habe deshalb stets eine zusätzliche Visa-Card dabei, sowohl privat als auch beruflich.

Bargeldabhebungen sind mit der PAYBACK American Express-Karte zwar grundsätzlich möglich, aufgrund der hohen Gebühren von vier Prozent des abzuhebenden Betrags aber nicht empfehlenswert.

Vorteile der PAYBACK American Express-Karte

  • gebührenfrei
  • attraktives Bonusprogramm
  • kein zusätzliches Girokonto nötig

Nachteile der PAYBACK American Express-Karte

  • teuere Bargeldabhebungen
  • etwas schlechtere Akzeptanz als Mastercard und Visa

Fazit

Aufgrund des attraktiven Bonusprogramms und der Tatsache, dass die PAYBACK American Express-Karte kostenlos ist, ist sie seit Jahren fester Bestandteil meines "Kreditkarten-Portfolios".

Alle Einzelheiten zur PAYBACK American Express-Karte sowie 4.000 Extra-Punkte als Willkommensbonus erhältst du mit einem Klick auf die Schaltfläche "Jetzt beantragen" (Affiliate-Link – du bekommst 4.000 Willkommenspunkte geschenkt, während ich eine kleine Provision erhalte, wenn ein Abschluss über diesen Link zustande kommt. Dir entstehen keinerlei Nachteile durch die Nutzung dieses Links, gleichzeitig unterstützt du damit meine Arbeit an diesem Blog).

American Express Payback Card

Alternative 3: Blackcatcard

Der Exot unter meinen Alternativen zur LBB Amazon Kreditkarte ist die Blackcatcard. Im Gegensatz zur Targobank- und zur AmericanExpress-Karte handelt es sich hier allerdings um keine klassische Kreditkarte, sondern um eine Prepaid-Karte. Das bedeutet: Nur Geld, welches auf dem Blackcatcard-Konto vorhanden ist, kann ausgegeben werden.

Anbieter Papaya Ltd., Mastercard
Bargeldabhebung kostenlos ja (bis zu 200 Euro in der EU)
Guthabenverzinsung 2,2 %
Apple Pay / Google Pay nein / nein
Bonusprogramm ja (bis zu 2,0 % Cashback)
Jahresgebühr 0 Euro

Quelle: Blackcatcard, Stand: 27.12.2022

Dafür erhalten wir eine Guthabenverzinsung von aktuell 2,2 Prozent pro Jahr (monatliche Gutschrift) – ein stabiler Wert, selbst in Zeiten gestiegener Zinsen. Ich persönlich sehe in der Blackcatcard jedoch keinen Tagesgeldersatz, da ich auf der offiziellen Homepage nichts von einer Einlagensicherung fand. Dennoch: Die Verzinsung kann als netter Bonus mitgenommen werden, insbesondere da die Karte kostenlos ist.

Das eigentliche Bonusprogramm setzt sich derzeit wie folgt zusammen:

  • 2,0 Prozent Cashback auf Amazon-Einkäufe
  • 5,0 Prozent Cashback im Google Play Market
  • 0,1 Prozent Cashback auf alle anderen Umsätze

Für fleißige Amazon-Shopper und Google Play Market-Nutzer kann die Blackcatcard aufgrund des hohen Cashbacks eine attraktive Alternative zur LBB Amazon Kreditkarte sein. Auf wen das nicht zutrifft: Du kannst an dieser Stelle aufgrund des niedrigen Basis-Cashbacks von 0,1 Prozent eigentlich abbrechen und zurück zur Targobank- oder AmEx-Karte scrollen.

Wer das Blackcatcard-Konto als Girokonto nutzen möchte, der sollte ebenfalls genau hinschauen: Es sind lediglich die ersten fünf SEPA-Überweisungen kostenlos, alle weiteren sind kostenpflichtig.

Vorteile der Blackcatcard

  • gebührenfrei
  • attraktives Bonusprogramm für Amazon und den Google Play Market
  • kostenlose Bargeldhebungen (bis zu 200 Euro im Monat)
  • ansprechendes Kartendesign

Nachteile der Blackcatcard

  • Debitkarte, auf dem Blackcatcard-Girokonto muss Guthaben vorhanden sein
  • geringer Basis-Cashback
  • scheinbar existiert keine Einlagensicherung

Fazit

Wer viel und häufig auf Amazon bestellt oder den Google Play Market nutzt, der kann hierfür gezielt die Blackcatcard nutzen – und so von überdurchschnittlich hohen Cashbacks profitieren. Auch die Guthabenverzinsung kann sich sehen lassen. Zu guter Letzt bekommen Freunde der Prepaid-Funktion mit der Blackcatcard genau das, was sie sich wünschen.

Als Tagesgeld, Girokonto oder Krypto-Wallet würde ich die Karte jedoch nicht empfehlen. Auch wer nur eine Karte im Portmonee haben möchte: Hier würde ich eher auf die beiden erstgenannten Karten ausweichen, da der Cashback auf Umsätze außerhalb von Amazon oder Google hier deutlich höher ist.

Alle Einzelheiten zur Blackcatcard erhältst du mit einem Klick auf die nachfolgende "Katzenkreditkarte" (Affiliate-Link, ich bekomme eine kleine Provision, wenn ein Abschluss über diesen Link zustande kommt. Dir entstehen keinerlei Nachteile durch die Nutzung dieses Links, gleichzeitig unterstützt du damit meine Arbeit an diesem Blog).

blackcatcard

Ich hoffe, du findest du unter diesen drei Kreditkarten deine persönliche Alternative zur LBB Amazon Kreditkarte! Ich wünsche dir auf jeden Fall schon mal viel Spaß beim Cashback kassieren!

Beste Grüße,

euer Thomas

Smart Beta-ETFs, Thomas Brantl

Disclaimer

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