85 % Dividendensteigerung im September: Monatlich Dividende mit Aktien, ETFs und P2P-Krediten

Dividendensteigerung monatlich Dividende

Nachdem sich meine passiven Einnahmen in den letzten drei Monaten ziemlich schleppend entwickelten, gab's im September endlich den erhofften Aufwärtstrend: Ich konnte mich letzten Monat über eine Dividendensteigerung von 85 % gegenüber dem Vorjahresmonat freuen!

Hauptverantwortlich hierfür waren vor allem höhere Dividenden aus ETFs, aber auch mein P2P-Portfolio entwickelt sich zu einer immer wichtigeren Säule meines passiven Einkommens. Woher genau meine Cashflows im September stammten, erfährst du im heutigen Artikel.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

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Quelle: meine Depots und Accounts

Monatlich Dividende: Aktien

Nichts zu meiner Dividendensteigerung trugen Aktien bei – hier gab's tatsächlich sogar weniger Cashflow als im September 2020. Insgesamt zahlten lediglich drei meiner Aktien letzten Monat eine Dividende.

Visa 13,28 Euro
MSCI 3,26 Euro
NVIDIA 2,44 Euro

Quelle: mein Commerzbank-Depot

Die Visa-Dividende

Visa schüttete im September eine unveränderte Quartalsdividende in Höhe von 0,32 US-Dollar je Aktie aus. Folgt man bei Visa dem Muster der letzten Jahre, steht Anfang Dezember die nächste Dividendensteigerung an. Aus wirtschaftlicher Sicht steht einer solchen jedenfalls nichts im Wege – bei Visa läuft's rund: Im dritten Quartal konnte Visa seinen Umsatz um 29 % steigern, der Gewinn je Aktie kletterte um 10 %. Ich gehe daher von einer steigenden Visa-Dividende im Dezember aus. Die Dividendenrendite der Visa-Aktie beträgt aktuell 0,56 % (Quelle: nasdaq.com).

Hier geht's zur ausführlichen Visa-Aktienanalyse

Die MSCI-Dividende

Im September erhielt ich meine erste Dividende von der MSCI-Aktie. Der "Herausgeber" bekannter Indizes wie dem MSCI World verzückte seine Investoren mit einer Dividendensteigerung von 33,3 %. Die Dividendenrendite der MSCI-Aktie beträgt aktuell 0,78 % (Quelle: nasdaq.com).

Hier geht's zur ausführlichen MSCI-Aktienanalyse

Die NVIDIA-Aktie

Bei NVIDIA blieb die Dividende unverändert – lediglich aufgrund von Währungsschwankungen gab's dieses mal ein paar Cent weniger als bei der letzten Ausschüttung im Juli. Die NVIDIA-Dividende ist seit November 2018 unverändert und beträgt 0,40 US-Dollar pro Quartal. Daraus resultiert beim aktuellen Kursniveau eine Dividendenrendite von 0,08 % (Stand: 01.10.2021).

Monatlich Dividende: ETFs

Die mit Abstand üppigste Ausschüttung eines einzelnen Investments kam im September von einem ETF: Mein Großbritannien-ETF zahlte Dividende! Insgesamt schüttete der SPDR FTSE UK All Share UCITS-ETF 39,66 Euro aus.

Name SPDR FTSE UK All Share UCITS-ETF
WKN A2JHMP
Dividendenrendite 3,37 %
Gesamtkostenquote TER 0,20 %
aktueller Kurs 5,64 Euro

Quelle: justETF, Stand: 01.10.2021

Dieser ETF investiert in knapp 600 britische Unternehmen und war meine "Wette" auf eine sich langfristig erholende, britische Wirtschaft nach dem Brexit. Bisher ging dieser Plan nicht auf: Seit meinem Kauf legte der SPDR FTSE UK All Share UCITS-ETF inklusive Dividende um 17,02 % zu. Ein günstiger World-ETF stieg im gleichen Zeitraum um 20,20 %. Da ich erst seit einem dreiviertel Jahr investiert bin – kein langfristiger Zeitraum in meinen Augen – halte ich jedoch weiterhin an diesem Investment fest.

Warum ich in ETFs investiere? Wieviel Geld stecke ich in ETFs? Wie sieht meine ETF-Strategie aus? Wie finde ich die besten ETFs? Alle diese Fragen beantworte ich in meinem umfassenden ETF-Leitfaden!

Neben meinem Großbritannien-ETF schütteten zwei weitere ETFs in meinem Portfolio eine Dividende aus: Zum einen mein Vanguard-Europa-ETF, der Teil meines ETF-Weltportfolio ist. Zum anderen mein Europa-SmallCap-ETF, der allerdings lediglich eine "Altlast" in meinem ETF-Portfolio darstellt.

Monatlich Dividende: Passive Immobilien-Investments

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Quelle: canva.com

Immobilien-ETF

Auch zwei meiner Immobilien-ETFs, die ich als Teil meines passiven Immobilienportfolios sehe, schütteten im September eine Dividende aus. Zum einen mein europäischer Immobilien-ETF, zum anderen mein VanEck-World-Immobilien-ETF. In Summe flossen aus diesen beiden Investments knapp 30 Euro auf meine Konten bei der comdirect und der Consorsbank.

Name BNP Paribas Easy FTSE EPRA/NAREIT Developed Europe UCITS ETF QD
WKN A2ACQZ
Dividendenrendite 2,28 %
Gesamtkostenquote TER 0,40 %
aktueller Kurs 10,51 Euro

Quelle: justETF.com, Stand: 01.10.2021

Den BNP Paribas Easy FTSE EPRA/NAREIT Developed Europe UCITS-ETF bespare bei der Consorsbank – meinem neuesten Depot. Warum ich ein weiteres Depot eröffnete? Ganz einfach – weil es der günstigste Broker für einige meiner ETFs ist!

  • viele BNP Paribas-ETFs sind bei der Consorsbank kostenlos besparbar – zum Beispiel mein erwähnter Favorit unter den europäischer Immo-ETFs
  • auch zahlreiche ETFs von Amundi, LYXOR und Xtrackers sind bei der Consorsbank kostenlos besparbar
  • sechs Monate kostenfrei handeln – ich kann also ein halbes Jahr lang gebührenfrei Aktien kaufen und verkaufen
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Mehr über das Consorsbank-Depot erfährst du beim Klick auf "Depot eröffnen" (*)

REITs

Nicht nur in meinem Aktiendepot gab's ein "Dividendendebüt": Im September erhielt ich meine erste Dividende des Keppel DC REITs aus Asien. Dieses Unternehmen betreibt Datencenter rund um den Globus und bietet aktuell eine Dividendenrendite in Höhe von 2,59 % (Quelle: Yahoo! Finance, Stand: 04.10.2021).

Mehr über den Keppel DC REIT erfährst du hier

Auch mein US-Datencenter-REIT Equinix schüttete im Dezember seine Quartalsdividende aus. Und wie immer trudelte auch die monatliche Dividende von Realty Income pünktlich auf meinem Konto ein.

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Quelle: mein LYNX-Depot

Wer ernsthaft in REITs investieren möchte, kommt um einen internationalen Broker nicht herum. Warum ich mich für LYNX entschieden habe, erfährst du hier.

Der beste REITs-Broker? Warum ich für meine REITs weder comdirect noch Trade Republic nutze!

Einen Überblick über die wichtigsten REITs der Welt findest du im REITs-Atlas (*). Ich nutze dieses Buch bis heute als "Vorfilter", wenn ich auf der Suche nach einem neuen REIT für mein Portfolio bin!

P2P-Immobilienplattformen

Sei rund einem Jahr investiere ich neben Immobilien-ETF und REITs auch in P2P-Plattformen mit Immobilienschwerpunkt. Mein Zwischenfazit: Abgesehen von einer Plattform (die Rede ist von Exporo) entwickelte sich dieser Bereich sehr erfreulich.

EstateGuru

Meine größte P2P-Plattform ist nach wie vor EstateGuru. Der estnische Immobilienspezialist entwickelte sich auch im September positiv und bescherte mir den zweithöchsten monatlichen Cashflow, den ich bei EstateGuru jemals erhalten habe. Ende September hatte ich insgesamt 1.641,28 Euro bei EstateGuru investiert, was einer annualisierten Rendite von 9,74 % im September entsprach.

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Quelle: mein EstateGuru-Account

Von meinen insgesamt 33 Projekten befinden sich aktuell drei in Verzug, zwei von ihnen sind mehr als 60 Tage überfällig. Alle anderen bezahlen pünktlich und verlässlich ihre Zinsen und trugen damit ihren Teil zu meiner Dividendensteigerung im September bei.

EstateGuru überzeugt mit einer blitzsauberen Historie, attraktiven Renditen und einer hohen Sicherheit aufgrund der meist vorhandenen, erstrangigen Grundschuld. Das estnische Unternehmen ist daher mein Favorit unter all meinen P2P-Plattformen!

Wenn du dich über die folgende Schaltfläche (*) bei EstateGuru registrierst, erhältst du 0,5 % Cashback auf deine ersten Investments (Empfehlungscode: EGU49282)!

estateguru-Cashback

Reinvest24

Im Prinzip läuft auch bei Reinvest24 alles soweit rund – es gab wie immer genau das, was versprochen wurde: 0,66 Euro für mein einziges, sich in der Ausschüttungsphase befindliches Investment. Genau das ist für mich jedoch aktuell der Knackpunkt: Ich habe mittlerweile in drei weitere Projekte investiert. Es dauert jedoch eine gefühlte Ewigkeit, bis die Projekte auf Reinvest finanziert sind – geschweige denn Auszahlungen vornehmen. Entsprechend lange liegt mein Geld "nutzlos" herum, weshalb ich vorerst keine neuen Investments auf Reinvest24 tätigen werden.

Monatlich Dividende: P2P-Kredite

Bondora Go & Grow

Bondora Go & Grow ist so etwas wie der Klassiker unter den P2P-Plattformen: Lange am Markt, vollständig automatisierter Investitionsprozess (man muss einfach nur überweisen, um in das von Bondora verwaltete Go & Grow-Portfolio zu investieren) und eine fixe Verzinsung von 6,75 % pro Jahr machen Bondora Go & Grow zur optimalen P2P-Plattform für Einsteiger.

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Quelle: mein Bondora Go & Grow-Account

Wie mein Kontoauszug zeigt, werden bei Bondora Go & Grow täglich Zinsen gutgeschrieben. So profitieren wir Anleger besonders stark vom Zinseszinseffekt: Der Cent, den ich gestern verdiente, arbeitet schon heute für mich.

Zum Schluss findest du hier nochmal alle wichtigen Merkmale von Bondora Go & Grow.

  • fixe Verzinsung von 6,75 % pro Jahr (ACHTUNG: die Verzinsung ist nicht als Garantie zu verstehen)
  • tägliche Zinsgutschrift (55 Euro investiertes Kapital entspricht einem Cent Zinsen am Tag)
  • tägliche Verfügbarkeit  (in einem normalen Umfeld, während Corona beispielsweise konnte nur mit Verzögerung abgehoben werden)

Einfach registrieren, Dauerauftrag einrichten und los geht's: Einfacher als mit Bondora Go & Grow können wir nicht in P2P-Kredite investieren!

Wenn du dich über die folgende Schaltfläche (*) bei Bondora registrierst, erhältst du 5 Euro Willkommensbonus.

Debitum Network

Meine neuste P2P-Plattform ist Debitum Network, auf der ich im September angefangen habe zu investieren. Debitum Network hat seinen Sitz in Lettland und bietet hauptsächlich Factoring- und Geschäftskredite an, in die wir investieren können. Das Unternehmen erhielt kürzlich die "Investment Firm License". Die damit einhergehende Regulierung bewerte ich als positives Zeichen für uns Investoren, da sie das Risiko eines Scams in meinen Augen erheblich reduziert. Darüber hinaus wirbt Debitum Network mit einer Rückkaufgarantie für ausgefallene Kredite.

Alles in allem ist Debitum Network für mich eine solide Plattform, mit der ich mein P2P-Portfolio weiter diversifizieren kann, denn Geschäftskredite bieten weder Bondora noch EstateGuru.

Mehr über Debitum Network erfährst du hier (*)

Einkünfte aus Vermietung

Dieses Investment generiert zuverlässig Monat für Monat Cashflow: Es ist mein PKW-Stellplatz, den wir selbst nicht brauchen. Ein stabiles, passives Einkommen, welches auch im September zuverlässig auf mein Konto floss.

Einkünfte aus Geldmarktkonten

Mein "Standard-Tagesgeldkonto" bei der Consorsbank zahlt seit Monaten keine Zinsen mehr, entsprechend gab es hier auch im September keine "Dividendensteigerung". Da ich bei Zinspilot mittlerweile fast nur noch in Festgeldkonten mit dreimonatiger Laufzeit investiert bin, gibt es auch hier mittlerweile zinsfreie Monate, der September war einer von ihnen.

Lediglich meine Tagesgeldkonten auf Weltsparen zahlten im September etwas mehr als einen Euro Zinsen, was tatsächlich einen persönlichen "Weltsparen-Rekord" für mich bedeutete. Meine Tagesgeldkonten habe ich allerdings auch nicht der Rendite wegen – mit ihnen möchte ich meinen risikoarmen Portfolio-Anteil darstellen. Das funktioniert sowohl mit einem "normalen" Tagesgeldkonto, als auch mit Portalen wie Weltsparen und Zinspilot ganz wunderbar.

Mehr über meinen risikolosen Depotteil erfährst du hier

Dividenden September – mein Fazit

Mit der Entwicklung meiner Cashflows im September war ich natürlich hochzufrieden. Sowohl meine ETFs als auch meine P2P-Plattformen kommen schön langsam ins Rollen. Trotz des starken Septembers werde ich mein Cashflow-Ziel im Jahr 2021 nicht erreichen: Für einen um 30 % höheren Cashflow hätte ich im September bereits ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres-Dezembers sein müssen. Davon bin ich derzeit allerdings über 250 Euro entfernt. Das Jahr 2021 wird wohl mit einem Gesamt-Cashflow zwischen 2.000 Euro und 2.100 Euro enden. Ein solides Ergebnis – aber eben weniger als ich mir im Januar vorgenommen habe.

Die Qual der Wahl – wie du aus 1.800 ETFs die besten für dein Portfolio findest

Wußtest du, dass laut statista.com über 1.800 ETFs in Deutschland zum Verkauf zugelassen sind? Das ist eine ganze Menge, bei der sich unweigerlich die Frage stellt: Wie um Himmels Willen soll ich bei dieser erdrückenden Auswahl die besten ETFs für mein Portfolio finden? Sicher, einige sind vielleicht nur ein „bisschen“ teuer. Mit ihnen machen wir wahrscheinlich immer noch ein gutes Geschäft (trotzdem „kosten“ auch sie uns Rendite). Einige von ihnen werden sich allerdings als echte Kapitalvernichter entpuppen, soviel ist sicher. Und wenn wir uns genau einen solchen ETF ins Portfolio holen, kann uns das schnell ein paar tausend Euro Rendite kosten!

Auf meine ersten ETF-Käufe traf genau das leider zu: Sektor-Wetten, die nicht aufgingen. Nischen-ETFs die nicht ansatzweise so gut wie ein World-ETF performten. Und wenn ich dann doch den richtigen Index traf, dann erwischte ich gerade den mit der höchsten Tracking Difference. Und so verschenkte ich wieder wertvolle Rendite... „So wird das nichts“, dachte ich mir. Ich beschloss, mir mehr Wissen über ETFs anzueignen. Ich lass Bücher, schaute Experten-Videos und verglich unzählige ETFs miteinander. Daraus resultierenden zwei Dinge: Ein schlankes, effizientes und strukturiertes ETF-Portfolio. Und ein Buch, das den Weg dorthin Schritt für Schritt beschreibt – der ETF-Atlas war geboren!

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  • die in meinen Augen besten ETFs für ein Welt-Portfolio
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Mehr über mich erfährst du im folgenden Beitrag...

Wer ich bin und warum ich investiere

... und hier bekommst einen Einblick in meine Investments!

Meine besten Aktien – und meine schlechtesten

Disclaimer

Für diesen Beitrag gilt – wie für alle „Aktien für jedermann“-Beiträge – der folgende Disclaimer. Bitte lies ihn dir aufmerksam durch und beachte die darin enthaltenen Ausführungen.

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