Cashflow-Update Juni: Monatlich Dividende mit Aktien, ETFs und P2P-Krediten

Dividende monatlich monatlich Dividende

Auf den ersten Blick sieht es aus, als ob im Juni mächtig etwas schief lief in meinem Depot: Im Vergleich zum Vorjahresmonat brach mein Cashflow um über 60 % ein! Was war hier los? Warum sank meine monatliche Dividende so stark? Der Grund ist einfach: Corona.

Was genau ich damit meine und warum ich mit meiner monatlich fließenden Dividende trotzdem zufrieden bin, erfährst du im folgenden Beitrag. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

Dividende monatlich, Juni

Quelle: meine Accounts und Depots

Monatlich Dividende: Aktien

Der Grund für meinen Cashflow-Einbruch findet sich in meinem Aktiendepot. Während im Juni 2020 zahlreiche Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie erst verspätet ausschütteten, liefen die Dinge in 2021 normal. So flossen die Dividenden von Henkel, E.ON und Rational letztes Jahr im Juni, während sie heuer wie geplant im April beziehungsweise Mai eintrudelten. Entsprechend "fehlen" diese Dividenden, wenn man den Juni 2021 mit dem Vorjahresjahr vergleicht.

In Summe gab es deshalb nur gut 20 Euro Dividende aus meinem Aktiendepot, statt gut 300 Euro im Vorjahr. Nichtsdestotrotz möchte ich dir meine monatlichen Dividenden aus Aktien im Juni natürlich nicht vorenthalten.

Tencent-Aktie 7,15 Euro
Sixt-Aktie 1,10 Euro
Visa-Aktie 12,83 Euro

Quelle: mein Aktien-Depot

Die Tencent-Aktie schüttete 7,15 Euro aus (5 Euro im Vorjahr), bei Sixt erhielt ich die Mindestdividende für die Vorzugsaktie (letztes Jahr 1,50 Euro). Einmal mehr konnte ich mich auf die Visa-Aktie verlassen: Das US-Kreditkartenunternehmen steigerte seine Quartalsdividende um knapp 7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Mehr über die Visa-Aktie erfährst du in diesem Beitrag

Monatlich Dividende: ETFs

Meine ETFs (ohne Immobilien-ETFs) bescherten mir ebenfalls eine monatlich fließende Dividende – die zweithöchste des Jahres aus diesem Bereich! Gut 15 Euro schütteten mein Europa-ETF und einer meiner SmallCap-ETFs aus.

Meine ETFs bespare ich bei Trade Republic. Erfahre hier, warum das so ist!

In meinem ETF-Portfolio verfolge ich einen passiven Ansatz. Ich möchte breit diversifiziert in Unternehmen aus aller Welt investieren. Dabei setzte ich hauptsächlich auf thesaurierende ETFs, ein paar Ausschütter habe ich aber ebenfalls im Depot. Unter anderem den erwähnte Europa-ETF und den SmallCap-ETF. Da ich mit meinen ETF-Sparplänen erst Anfang des Jahres so richtig loslegte, sind die Ausschüttungen aus ETFs noch niedrig. Das wird sich im Laufe der nächsten Monate ändern.

Mehr über meine ETF-Strategie erfährst du demnächst – sei gespannt! Wenn du mir auf Facebook folgst, verpasst du keinen meiner neuen Beiträge. Ich würde mich daher freuen, dich auf Facebook wieder zu sehen!

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Monatlich Dividende: Passive Immobilien-Investments

Noch mehr Dividende als meine "normalen ETFs" schütteten meine Immobilien-ETFs aus. Zum einen einer meiner beiden Immobilien-ETFs mit weltweitem Fokus. Zum anderen mein größter, europäischer Immobilien-ETF. Gemeinsam zahlten sie gut 40 Euro an mich aus. Immobilien-ETFs waren damit der Posten in meinem Depot, der mir die höchste, monatliche Dividende im Juni bescherte.

In welche Immobilien-ETFs ich investiere, erfährst du in meinem Buch "Passives Einkommen mit passiven Immobilieninvestments". Außerdem gehe ich in diesem Buch detailliert auf REITs und Crowdinvesting Immobilien ein! Dieses Buch lohnt sich also besonders für Dividendenjäger und Cashflow-Fans, die monatlich Dividende kassieren wollen.

Das Buch kannst du als Taschenbuch auf amazon.de (*) bestellen oder dir direkt als e-Book-Download hier auf meiner Homepage herunterladen!

Unter meinen REITs (Real Estate Investment Trusts, zu deutsch: börsennotierte Immobiliengesellschaften) befindet sich mein einziges Wertpapier, das monatlich Dividende zahlt: Der Realty Income-REIT. Monat für Monat schüttet er seit einem Jahr seine gut fünf Dollar Dividende an mich aus

Mehr über den Realty Income-REIT erfährst du hier

Dividende monatlich, monatlich Dividende

Quelle: mein LYNX-Depot

Daneben schüttete der Equinix-REIT seine quartalsmäßig Dividende aus. Equinix ist einer der führenden Betreiber von Datenzentren und profitiert damit besonders stark von der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt.

Mehr über den Equinix-REIT erfährst du hier

Auch vom First Real Estate Investment Trust erhielt ich eine Dividende. Und das obwohl ich die Aktie vor ein paar Wochen verkaufte! Jedoch hielt ich die Anteile scheinbar lange genug, um im Juni noch einmal für die Dividende berechtigt gewesen zu sein. In jedem Fall war das die letzte Dividende vom First Real Estate Investment Trust für mich.

Hier erfährst du, warum ich mich vom First Real Estate Investment Trust trennte und welcher REIT stattdessen in meinem Depot landete

Der dritte und letzte Baustein meiner passiven Immobilien-Strategie sind Immobilien Crowdinvestings. Aktuell nutze ich drei Plattformen: EstateGuru, Exporo und Reinvest24. Bei Exporo und Reinvest24 kann ich's kurz machen. Bei Exporo gibt's erst wieder nächsten Monat Ausschüttungen. Bei Reinvest24 flossen die standardmäßigen 0,66 Euro auf mein Konto.

Bei meiner größten Plattform – EstateGuru gab's erfreuliches zu vermeldem. Die knapp 15 Euro an Ausschüttungen sind ein neuer persönlicher Bestwert was meine monatlich erhaltene Dividende auf der estnischen Plattform betrifft. Aktuell befinden sich fünf Kredite in Verzug, die restlichen 24 sind im Zeitplan. Von den fünf überzogenen halte ich jedoch nur zwei für wirklich kritisch. Die anderen drei sind lediglich ein paar Tage in Verzug. Da es bei EstateGuru bisher noch keinen einzigen Totalausfall gab, mache mir bezüglich meiner Problemkredite allerdings keine großen Sorgen.

monatlich Dividende, EstateGuru

Quelle: mein EstateGuru-Account

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Monatlich Dividende: P2P-Kredite

Abseits von Plattformen mit Immobilienschwerpunkt investierte ich bislang nicht in P2P-Kredite. Im Juni entschloss ich mich nach gründlicher Recherche dies zu ändern. Meine erste P2P-Plattform: Bondora Go & Grow! Bondora Go & Grow investiert in über 100.000 Kredite aus Spanien, Finnland und Estland. Um die Zusammenstellungen des Portfolios kümmert sich bei Go & Grow ausschließlich Bondora. Wir Anleger brauchen "nur" den gewünschten Betrag auf's Go & Grow-Konto zu überweisen. Anschließend bekommen wir täglich unsere Zinsen gutgeschrieben.

Anbieter Bondora
Sitz Tallinn, Estland
Produkt Go & Grow
Zinssatz 6,75 % p.a. (fix, nicht garantiert)
max. Einzahlung pro Monat 400 Euro

Quelle: Bondora

Für mich ist Bondora Go & Grow so etwas wie der World-ETF unter den P2P-Plattformen!

  • automatisierte Investments per Dauerauftrag möglich (wie ein Sparplan)
  • extrem breit diversifiziert (über 100.000 Kredite)
  • unterschiedliche Kredite (Konsum, Reisen, Ausbildung, Renovierung, Gewerbe und so weiter)

Ich persönlich glaube, dass P2P-Plattformen die besseren Kreditvermittler sind als Banken. Sie sind effizienter, günstiger in ihrer Organisation und vor allem Dingen schneller. In meinen Augen handelt es sich daher um eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Wir Anleger erhalten attraktive Renditen, die Kreditnehmer kommen schneller an Geld (nicht selten auch günstiger). Bondora Go & Grow wird daher definitiv nicht mein letztes Investment im P2P-Bereich gewesen sein!

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Einkünfte aus Vermietung

Dieses Investment generiert zuverlässig Monat für Monat Cashflow: Es ist mein PKW-Stellplatz, den wir selbst nicht brauchen. Ein stabiles, passives Einkommen, welches auch im Juni zuverlässig auf mein Konto floss.

Einkünfte aus Geldmarktkonten

Trotz weiter fallender Zinsen auf Tages- und Festgelder markierten die 1,23 Euro im Juni den zweithöchsten Wert des Jahres was meine Geldmarktkonten betrifft. Und das, obwohl die Consorsbank – bei der ich mein Haupttagesgeldkonto führe – die Zinsen auf 0 % senkte. Verantwortlich für diesen irren  Cashflow waren vor allem meine Tagesgelder aus Schweden, Norwegen und Deutschland, in die ich über meinen WeltSparen-Account einfach und bequem investiere. Auch hier sind die Zinsen leicht gefallen, jedoch nicht so stark wie bei der Consorsbank oder bei meinen Zinspilot-Konten.

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Am Ende des Tages habe ich Tages- und Festgeldkonten allerdings ohnehin nicht wegen der Rendite, sondern um mit ihnen meine Cashquote zu realisieren.

Mehr über meine Cash-Strategie erfährst du hier

Monatlich Dividende im Juni – mein Fazit

Aufgrund der Verschiebung zahlreicher Hauptversammlungen im Coronajahr 2020 sind die Cashflows auf monatlicher Basis kaum vergleichbar. Entsprechend stören mich die stark gesunkenen Dividenden im Juni nicht weiter. Insgesamt betrachtet sorgte der Juni allerdings durchaus für einen Dämpfer: In der ersten Jahreshälfte stiegen meine Dividenden um lediglich 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Hier habe ich mir deutlich mehr erhofft!

monatlich Dividende, Fazit

Quelle: Thomas Brantl

Insbesondere der Einstieg ins P2P-Geschäft dürfte in den nächsten Monaten für eine stark steigende, monatlich fließende Dividende sorgen. So hoffe ich, dass sich mein Cashflow in der zweiten Jahreshälfte etwas dynamischer entwickeln wird als dies in der ersten der Fall war.

Einen Überblick über all meine Investments und Cashflow findest du in meinem Investmenttagebuch

Disclaimer

Für diesen Beitrag gilt – wie für alle „Aktien für jedermann“-Beiträge – der folgende Disclaimer. Bitte lies ihn dir aufmerksam durch und beachte die darin enthaltenen Ausführungen.

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