Die Netflix-Aktie: Mehr als nur eine Streaming-Aktie

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In den letzten Monaten war es ruhig um die Netflix-Aktie. Das betrifft sowohl den Chart als auch die Berichterstattung rund um die Streaming-Aktie. Die Netflix-Aktie kam in den letzten zwölf Monaten nicht vom Fleck und notiert wie Anfang August 2020 um die 530 US-Dollar (Stand: 09.07.2021). Gleichzeitig interessieren sich die Finanzmedien kaum noch für den einstigen Börsenstar.

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Quelle: Netflix Media

Ich investiere bevorzugt in Unternehmen, um die es gerade ruhig ist. So vermeide ich es, in teuere Hype-Aktien zu investieren. Die Netflix-Aktie könnte daher wunderbar in mein Depot passen, auch wenn ich in diesem Fall vielleicht etwas spät dran bin. Was für Netflix spricht, welche Risiken ich sehe und wie es um die Bewertung der Netflix-Aktie bestellt ist, erfährst du in meiner ausführlichen Netflix-Aktienanalyse.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

Das Geschäftsmodell der Netflix-Aktie

Netflix ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Medien- und Unterhaltungsbranche. Die Kalifornier zählen 208 Millionen Abonnenten aus rund 190 Ländern (Stand: Mitte Juli 2021). Auf Netflix lassen sich Filme und Serien streamen, egal auf welchem Endgerät, zu welcher Uhrzeit oder wie oft. Werbung gibt es keine: Das Unternehmen finanziert sich über die monatlichen Abo-Einnahmen. In Deutschland gibt es ein Netflix-Abo aktuell ab 7,99 Euro pro Monat.

Das besondere am Geschäftsmodell von Netflix sind in meinen Augen die Inhalte. Also die Filme und Serien, die wir uns auf der Plattform anschauen können. Diese werden größtenteils von Netflix selbst produziert. Darunter sind legendäre Serien wie House of Cards oder Sex Education. Wie gut der Content ist, zeigt ein Blick auf die Oskars 2021: Während Netflix insgesamt fünf der begehrten Trophäen abräumte, brachte es Amazon Prime beispielsweise "nur" auf zwei, genau wie Disney+ (Quelle: tz.de).

Neben CEO Reed Hastings und der besonderen Unternehmenskultur, sehe ich in den exzellenten Inhalten den größten Wettbewerbsvorteil von Netflix. Wer die besten Filme und Serien produziert, kann die meisten Nutzer anlocken und an sich binden. Ich bin kein großer Filmfachmann, zugegeben. Es deutet jedoch alles darauf hin, dass derzeit kein Medienkonzern bessere Inhalte produziert als Netflix. Dieses Know-How ist neben dem breiten Kundenstamm und der bekannten Marke (Rang 41 der weltweit bekanntesten Marken, Quelle: Interbrand) das größte Asset von Netflix.

Unternehmen Netflix Inc.
Hauptsitz Los Gatos, USA
WKN / ISIN 552484 / US64110L1061
Dividendenrendite 0,00 %
aktueller Kurs 451,95 Euro / 537,36 US-Dollar

 Quelle: onivsta.de, Stand: 09.07.2021

Für die jüngere Generation mag Streaming inzwischen etwas "ganz normales" sein. Ein Markt, der kaum noch Wachstumspotential bietet. Beim Blick auf die nackten Zahlen wird allerdings schnell klar, dass die "Streaming-Wiese" noch längst nicht abgegrast ist: So erwartet Goldmedia, ein Forschungsgruppe mit Schwerpunkt Medien, das alleine der deutsche Streaming-Markt zwischen 2020 und 2026 um durchschnittlich 13 % jährlichen wachsen wird (Quelle: Goldmedia). Auch der Blick auf die wichtigsten Regionen des Unternehmens zeigt, dass im Geschäftsmodell von Netflix Wachstumspotential steckt.

  Abos Q1/2021 Anteil an der Gesamtbevölkerung
USA / Kanada 74,4 Mio. 20,3 %
Europa, mittlerer Osten, Afrika 68,5 Mio. 3,3 %
Lateinamerika 37,9 Mio. 5,8 %
Asien-Pazik 26,9 Mio. 0,6 %

Quelle: Q1-Bericht Netflix 2021, wikipedia

Da viele Menschen in gemeinsamen Haushalten leben, halte ich einen maximalen Streaming-Anteil von 50 % der Gesamtbevölkerung für realistisch. Ein für Netflix realistischer Marktanteil dürfte bei rund 30 % liegen (in Deutschland beträgt der Marktanteil aktuell 32 %, Quelle: kino.de). Damit läge das grob überschlagene Marktpotential von Netflix bei rund 15 % der Gesamtbevölkerung (ACHTUNG: nur meine persönliche Schätzung!). Dass mehr geht, zeigt ein Blick nach Nordamerika: Hier bezahlen bereits mehr als 20 % der Bevölkerung für ihr Netflix-Abo.

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Doch selbst wenn wir "nur" von den prognostizierten 15 % ausgehen, gibt es außerhalb Nordamerikas noch unglaublich viel Wachstumspotential für Netflix. In Europa ist man beispielsweise noch meilenweit von der Marktdurchdringung Nordamerikas entfernt. So wuchs das Segment Europa, mittlerer Osten und Afrika in den letzten Monaten um knapp 17 % gemessen an den zahlenden Mitgliedern. In Lateinamerika – und insbesondere in Asien – sieht es ähnlich aus. Von einem abgegrasten Streaming-Markt kann also nicht die Rede sein!

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Quelle: Netflix

Neben dem Wachstumspotential, dass Streaming bietet, streckt Netflix seine Fühler nach neuen Einnahmequellen aus. Beispielsweise kursierte kürzlich das Gerücht, dass Netflix nach einem neuen Manager mit Gaming-Hintergrund sucht (Quelle: fool.com). Durch Merchandising versucht man außerdem, seine Filme und Serien zusätzlich zu den Abo-Einnahmen zu monetarisieren. Und schlussendlich sind auch Preissteigerung eine Möglichkeit, um das Gewinnwachstum weiter aufrecht zu erhalten.

Fazit: Netflix hat sich durch großartige Inhalte und den Aufbau einer bekannten Marke eine starke Position am Streaming-Markt gesichert. Dieser verspricht auf Sicht von zehn Jahren weiterhin hohes Wachstumspotential, wovon die Netflix-Aktie besonders stark profitieren könnte. Dass das Geschäftsmodell von Netflix nicht nur Wachstum verspricht, sondern schon heute solide Gewinne abwirft, zeigt ein Blick auf die Kennzahlen der Netflix-Aktie.

Kennzahlen und Dividende der Netflix-Aktie

Lass uns zunächst kurz beim Wachstum bleiben: In den letzten fünf Jahren schoss insbesondere der Gewinn von Netflix regelrecht durch die Decke. Für ein Unternehmen dieser Größe (Umsatz 2020: rund 25 Mrd. US-Dollar) kann sich aber auch das Umsatzwachstum sehen lassen.

Umsatzwachstum 5 Jahre + 29,8 % p.a.
operatives Gewinnwachstum 5 Jahre + 71,9 % p.a.
Wachstum Gewinn je Aktie 5 Jahre + 85,1 % p.a.

Quelle: finanzen.net, Stand: 09.07.2021

Inzwischen ist Netflix ziemlich profitabel, wie ein Blick auf die EBIT-Marge, die Eigen- und die Gesamtkapitalrendite verrät. Ein weiterer Hinweis darauf, dass das Netflix-Geschäftsmodell äußerst lukrativ ist. Unternehmen mit hohen Gewinnmargen verfügen meist über attraktive Produkte mit starken Alleinstellungsmerkmalen. Genau das scheint bei der Netflix-Aktie der Fall zu sein.

EBIT-Marge 2020 18,3 %
Eigenkapitalrendite (operativ) 41,4 %
Gesamtkapitalrendite (nach Steuern und Zinsen) 7,0 %

Quelle: Netflix Geschäftsbericht 2020

Die EBIT-Marge drückt aus, wieviel Gewinn (vor Steuern und Zinsen) vom Umsatz hängen bleibt. Je höher die Marge, desto attraktiver sind die Produkte. Außerdem deuten hohen Margen darauf hin, dass eine Gesellschaft ihre Kosten im Griff hat. In der Regel sollte ein Unternehmen eine EBIT-Marge von 10 % oder mehr aufweisen, damit es für mein Depot in Frage kommt. Diese Hürde nimmt die Netflix-Aktie locker.

Die Eigenkapitalrendite von Netflix ist extrem hoch. Das liegt jedoch nur zum Teil am attraktiven Geschäftsmodell. Der zweite Grund für die hohe Eigenkapitalrendite ist die hohe Verschuldung, wie wir gleich beim Blick auf die Bilanz sehen werden. Doch auch unter Berücksichtigung des Fremdkapitals erwirtschaftet Netflix eine solide Gesamtkapitalrendite von rund 7 %.

Womit wir schon bei der angesprochenen Bilanz ankommen wären! Gleich vorneweg: Netflix ist solide finanziert, eine blitzsaubere Bilanz sieht aber anders aus. Wir sollten bedenken, dass das Geschäftsmodell von Netflix kapitalintensiv ist. Filme und Serien müssen im Voraus produziert werden, dabei handelt es sich um keinen günstigen Spaß!

Zinsdeckungsgrad 6,0
Eigenkapitalquote 28,2 %
Verhältnis Cash / Verbindlichkeiten 29,1 %

Quelle: Netflix Geschäftsbericht 2020

Der Zinsdeckungsgrad beschreibt den Faktor, mit dem der operative Gewinn die Zinslast während eines Zeitraums deckt. Je höher, desto besser. Dauerhaft sollte der Zinsdeckungsgrad nicht unter sechs liegen, diesbezüglich bin ich risikoscheu. Netflix befindet sich nur knapp oberhalb dieses Wertes, womit die Netflix-Aktie meine Mindestanforderung erfüllt – mehr nicht.

Ähnlich sieht es bei der Eigenkapitalquote aus. Gut 28 % sind für ein kapitalintensives Geschäft in Ordnung, aber nichts außergewöhnliches. Einzig der hohe Cashbestand vermag bezüglich der Netflix-Bilanz zu überzeugen: Knapp 30 % der Verbindlichkeiten sind durch Cash gedeckt. Das ist ziemlich solide und sorgt in schwierigen Zeiten für einen gesunden Puffer.

Kommen wir zur Netflix-Dividende. Hier können wir's kurz halten: Es gibt aktuell keine Netflix-Dividende! Angesichts der hohen Investitionen und der langfristig ausgelegten Unternehmensführung denke ich, dass das auf absehbare Zeit auch so bleiben wird. Wir Aktionäre sollten in den nächsten Jahren nicht mit einer Netflix-Dividende rechnen.

Wer Dividenden mag, wird mit der Netflix-Aktie nicht glücklich werden. Aber vielleicht mit diesen Aktien hier...

Zum Abschluss des Punktes "Kennzahlen" möchte ich noch einen kurzen Blick auf die jüngsten Quartalszahlen der Netflix-Aktie werfen. Im ersten Quartal 2021 stieg der Umsatz um 24,2 %, der operative Gewinn um 104,6 % und der Gewinn je Aktie sogar um 138,9 %. Keine Frage, bei Netflix läuft es auch im Jahr 2021 rund.

Fazit: In meinen Augen müssen wir Anleger uns bezüglich der Netflix-Bilanz keine Sorgen machen. Bombensicher ist sie aber nicht – dessen sollten wir uns bewußt sein. Eine Netflix-Dividende gibt es aktuell nicht. Ich denke, dass wird sich auch so schnell nicht ändern.

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Das Management hinter der Netflix-Aktie

Die Netflix-Aktie – mehr als eine Streaming-Aktie! So lautet die Überschrift dieser Aktienanalyse. Ich beziehe dieses "mehr" vor allem auf einen Aspekt: Netflix-CEO Reed Hastings und die besondere Unternehmenskultur, die er schuf! Nur deshalb bin ich auf die Netflix-Aktie aufmerksam geworden – ich las Hastings Buch "Keine Regeln. Warum Netflix so erfolgreich ist" (*). Dieses Buch über die Unternehmenskultur von Netflix beeindruckte mich so sehr, dass ich beschloss, mir die Aktie genauer anzusehen.

Doch warum ist mir die Kultur eines Unternehmens so wichtig? Ganz einfach: Am Ende des Tages steigt eine Aktie langfristig, wenn ein Unternehmen immer wieder großartige Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt bringt. Und für großartige Produkte braucht es Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Doch die besten Mitarbeiter arbeiten nicht gerne in Unternehmen, in denen sie schlecht bezahlt, durch Regulierungswut in ihrer Arbeit behindert oder durch eine starre Organisationseinheit ausgebremst werden.

Bei Google beispielsweise erkannten die Gründer frühzeitig, wie wichtig eine gute Unternehmenskultur ist, um die besten Mitarbeiter anzulocken und halten zu können. Noch heute ist Google für sein attraktives Arbeitsumfeld bekannt – und laut Forbes sogar der beliebtesten Arbeitgeber der Welt (Quelle: finanzen.net). Die Alphabet-Aktie stieg seit Oktober 2004 übrigens um über 2.500 % (Quelle: YAHOO!Finance, Stand: 15.07.2021).

Nachdem ich das Buch von Hastings las, behaupte ich folgendes: Netflix geht sogar noch einen Schritt als Google! Bei Netflix dürfen die Angestellten beispielsweise soviel Urlaub nehmen, wie sie möchten und solange arbeiten, wie sie es für nötig halten. Außerdem bekommen Netflix-Angestellte unaufgefordert Gehaltserhöhungen, sobald deren "Marktwert" steigt. Man stelle sich das einmal bei einem typischen, deutschen Großkonzern vor: Absolut undenkbar! Wer allerdings die besten Kreativen in seinem Unternehmen haben möchte, der sollte ein Umfeld wie Netflix bieten. Und nicht das Arbeitsumfeld eines Finanzamtes.

Hastings berücksichtigt diesen Grundsatz seit den frühen Anfängen von Netflix und legte damit den Grundstein für eine besondere Unternehmenskultur. Ich behaupte: Sie war der Hauptgrund, warum die Netflix-Aktie zu den besten Aktien der vergangenen zehn Jahre gehörte. Und ich bin zuversichtlich, dass diese einzigartige Unternehmenskultur auch zukünftig für großartige Inhalte, Produkte und Ideen verantwortlich sein wird. Netflix ist für mich eben mehr als "nur" eine Streaming-Aktie.

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Reed Hastings schuf nicht nur eine ganz besondere Unternehmenskultur, sondern besitzt darüber hinaus selbst eine Menge Netflix-Aktien: Aktuell beträgt der Marktwert seiner Netflix-Position knapp 160 Millionen US-Dollar (Stand: 15.07.2021). Das zeigt, wie sehr er an eine weiterhin positive Entwicklung der Netflix-Aktie glaubt.

Fazit: Mit einem CEO wie Reed Hastings an der Spitze und der einzigartigen Unternehmenskultur, bin ich zuversichtlich, dass Netflix auch zukünftige großartige Filme, Serien und vieles mehr erschaffen wird. Beste Vorrausetzungen für eine starke Performance der Netflix-Aktie!

Die Bewertung der Netflix-Aktie

Bis hierher überzeugt mich die Netflix-Aktie, das ist dir wahrscheinlich aufgefallen. Die Frage, die sich jetzt noch stellt: Wie steht es um die Bewertung der Netflix-Aktie? Denn die Aktie des besten Unternehmens ist ein schlechter Kauf, wenn diese zu teuer ist. Ein Blick auf die Bewertung ist daher unerlässlich.

Um zu einer Prognose für die Netflix-Aktie zu kommen, nutze ich eine auf dem Kurs-Gewinn-Verhältnis basierende Bewertungsmethode, in die meine persönliche Wachstumsprognose mit einfließt. Im Falle der Netflix-Aktie gehe ich von einem jährlichem Wachstum beim Gewinn je Aktie von 25 % aus. Angesichts des Gewinnwachstums der letzten Quartale eine eher konservative Prognose. Auch wenn mir natürlich bewußt ist, dass die aktuellen Wachstumsraten nicht ewig aufrecht erhalten werden können.

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Quelle: YAHOO! Finance, Annahmen des Autors

Trotz konservativer Schätzung, einer hohen Safety-Margin und einem Abzinsungsfaktor von 5 % komme ich in meiner Prognose für die Netflix-Aktie auf ein Kurspotential von knapp 100 % auf Sicht der nächsten zehn Jahre. Ehrlich gesagt spuckt mein Bewertungstool nur selten ein so hohes Kurspotential aus. Das könnte darauf hindeuten, dass die Netflix-Aktie derzeit mit einer niedrigen Bewertung gehandelt wird. Die letzte Aktie, die ich mit so einem hohen Kurspotential kaufte, war die Nvidia-Aktie. Sie zählte heute zu den besten Aktien in meinem Depot.

Fazit: Bitte versteh mein Prognose für die Netflix-Aktie nicht als Kursziel oder gar als Kaufempfehlung! Das alles sind lediglich meine eigenen Gedanken und Annahmen, die zu diesem Ergebnis führten. Meiner persönlichen Einschätzung nach sieht die Bewertung der Netflix-Aktie heute aber tatsächlich günstig aus.

Mein Fazit zur vielleicht bekanntesten Streaming-Aktie

Bei Netflix handelt es sich in meinen Augen um ein Unternehmen mit einer außergewöhnlichen Kultur und einem exzellenten CEO an der Spitze. Selbst wenn das Kerngeschäft eines solchen Unternehmens schwächeln sollte: Mit diesen Qualitäten finden sich Wege und Mittel, um dauerhaft in der Erfolgsspur zu bleiben!

Derzeit sieht es aber ohnehin nicht danach aus, als ob das Streaming-Geschäft in absehbarer Zeit aufhören würde zu wachsen. Wie wir weiter oben feststellten, steckt noch eine Menge Wachstumspotential in diesem Markt. Weiterer Pluspunkt: Die Bewertung der Netflix-Aktie sieht aktuell vernünftig aus, was ein Investment in dieses Unternehmen noch attraktiver macht. Nichtsdestotrotz gibt es auch bei der Netflix-Aktie Risiken, die ich nicht unter den Tisch fallen lassen möchte.

  • CEO Reed Hastings verlässt das Unternehmen
  • bei dauerhaft einbrechenden Gewinnen könnte die Bilanz zum Problem werden
  • starke Konkurrenz, vor allem in Form von Amazon und Disney 

Die für mich entscheidende Frage an dieser Stelle lautet: 

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Netflix-Aktie einen marktbreiten Welt-ETF langfristig signifikant outperformt? In Anbetracht des Wachstumspotentials im Streaming-Markt, des Top-Managements, den wahrscheinlich besten Mitarbeitern der Branche und der moderaten Bewertung der Netflix-Aktie stehen die Chancen in meinen Augen sehr gut, dass genau das der Fall sein wird!

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Quelle: Thomas Brantl, mehr über mich erfährst du hier

Entsprechend steht die Aktie weit oben auf meiner Watchlist. Für mich steht fest: Die Netflix-Aktie landet in den nächsten Wochen definitiv in meinem Depot! Langfristig plane ich sogar, diese Position zu einer der größten in meinem Aktienportfolio anwachsen zu lassen. Vor allem Hastings Art, das Unternehmen zu führen, hat mich beeindruckt. Entsprechend positiv sehe ich die Zukunft von Netflix – und damit die Zukunft der Netflix-Aktie.

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Disclaimer

Für diesen Beitrag gilt – wie für alle „Aktien für jedermann“-Beiträge – der folgende Disclaimer. Bitte lies ihn dir aufmerksam durch und beachte die darin enthaltenen Ausführungen.

Ich besitze keine der genannten Aktien (Stand: 18.07.2021).

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