Mein Depot-Update August 2021: Welche Aktien ich kaufte und verkaufte

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China raus, USA rein – unter diesem Motto standen meine Käufe und Verkäufe im August! In einem meiner letzten Beiträge schilderte ich, warum chinesische Aktien für mich in den letzten Monaten zunehmend unattraktiver wurden. Im August handelte ich entsprechend – und trennte mich von einigen China-Aktien.

Welche Aktien ich verkaufte – und welche Aktien ich vom freigewordenen Kapital kaufte – erfährst du im folgenden Beitrag.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

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Quelle: canva.com

Welche Aktien ich im August 2021 kaufte

Die Netflix-Aktie

Nachdem ich mir im Juli meine ersten Netflix-Aktien ins Depot legte, baute ich meine Position Anfang August weiter aus: Es wanderten drei weitere Netflix-Aktien in mein Trade Republic-Depot.

Quartalszahlen Netflix

Quelle: mein Trade Republic-Depot

Meine Netflix-Aktien entwickelten sich seit meinem Kauf super: Aktuell bin ich mit dieser Position knapp 18 % im Plus, was einem Wertzuwachs von rund 700 Euro entspricht (Stand 10.09.21). Und das nur sechs Wochen nach meinem ersten Kauf der Netflix-Aktie!

In meiner ausführlichen Aktienanalyse erfährst du, warum ich von Netflix so begeistert bin

Was im Juli noch Spekulation war, bestätigte sich jüngst: Netflix steigt ins Gaming-Geschäft ein! Das Unternehmen verkündete Anfang September, dass die beiden Spiele „Stranger Things: 1984“ und „Stranger Things 3“ im Rahmen eines Netflix-Abos heruntergeladen werden können. Vorerst sind die beiden Spiele allerdings nur in Polen erhältlich.

Mein Fazit: Auch wenn ein bekannter Aktien-YouTuber sich kürzlich von seinen Netflix-Aktien trennte, bin ich weiterhin positiv gestimmt was dieses Unternehmen betrifft. Das großartiges Management, eine starke Marktposition in einem Umfeld, dass weiterhin eine Menge Potential verspricht und die Erschließung neuer Märkte lassen mich fest daran glauben, dass die Netflix-Aktie auch zukünftig besser abschneiden wird als der breite Markt.

Der Kauf meiner drei Netflix-Aktien kostete mich einen lächerlichen Euro – ein Schnäppchen verglichen mit den üblichen knapp 10 Euro Ordergebühr. Auf's Jahr hochgerechnet kommen da schnell Mehrkosten von 100 Euro oder mehr zusammen. Falls du deine Kosten optimieren möchtest und noch kein günstiges Trade Republic hast: Perfekt – über die folgende Schaltfläche (*) sicherst du dir 15 Euro Willkommensbonus!

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Mehr über Trade Republic erfährst du in den folgenden Beiträgen:

Mein großer Depotvergleich: Comdirect, LYNX und Trade Republic

Warum Trade Republic für mich das beste Depot für ETF-Sparpläne ist

Angst vor hohen Spreads bei Trade Republic? Nicht nötig!

Die Adobe-Aktie

Neue Aktie, neues Depot – beides traf im August aufeinander: Meine ersten vier Adobe-Aktien wanderten in mein frisch eröffnetes consorsbank-Depot! Dieses Depot war eigentlich nur für einen meiner ETFs gedacht. Da ich dort innerhalb der ersten sechs Monate jedoch komplett ohne Orderkosten handeln kann, landete mit der Adobe-Aktie auch meine erste Einzelaktie in dieses Depot.

Adobe Kursziel

Quelle: mein neues Depot bei der consorsbank

Vielleicht wird sich der ein oder andere Leser jetzt fragen: Thomas, welches Adobe-Kursziel siehst du eigentlich? Schließlich ist die Aktie in den letzten zehn Jahren um knapp 3.000 % gestiegen! Nun, tatsächlich erachte ich die Rallye der letzten Jahre als positives Zeichen. Zeigt sie doch, dass das Management von Adobe vieles richtig machte. Entsprechend können wir erwarten, dass das auch zukünftig der Fall sein wird.

Um zur Frage nach meinem Adobe-Kursziel zurückzukommen: Ich sehe im Bereich digitale Medien, digitale Inhalte und Content Creation noch immer eine Menge Potential: Sei es durch eine weiter steigende Bedeutung des Internets (laut statista.com nutzen heute nur rund 50 % der Weltbevölkerung das Internet regelmäßig), durch neue Technologien wie Augmented Reality und Virtuell Reality oder durch bessere Produkte mit mehr Kundenmehrwert. Ich traue Adobe daher durchaus zu, jährlich um mehr als 20 % beim Gewinn je Aktien zu wachsen, was zu meinem persönlichen Adobe-Kursziel von knapp 1.000 US-Dollar je Aktie führen würde.

Hier erfährst du, wie ich zu meinem Adobe-Kursziel gekommen bin

Fazit: Auch wenn meine Wachstumsprognose weit über der der meisten Analysten liegt, bleibe ich bei meinem Adobe-Kursziel. Für mich ist die Adobe-Aktie ein klarer Kauf, weshalb ich mir im August meine ersten Adobe-Aktien ins Depot legte.

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Welche Aktien ich im August 2021 verkaufte

Die erste China-Aktie von der ich mich trennte, war die Xiaomi-Aktie. Diese Position löste ich sogar komplett auf. Ende August folgten Teilverkäufe bei Geely und Procter & Gamble.

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Quelle: mein Commerzbank-Depot

Die Procter & Gamble-Aktie

Meine ersten Procter & Gamble-Aktien kaufte ich mir im Dezember 2015. Zum einen beeindruckten mich damals die starken Marken (Head & Shoulders, Pampers oder Gillette), zum anderen suchte ich nach Dividendenaktien. Beides traf auf die Procter & Gamble-Aktie zu. Grundsätzlich erfüllte sie die Erwartungen auch: Die Procter & Gamble-Aktie stieg seit meinem Kauf um mehr als 70 % – und erfreute mich darüber hinaus mit verlässlich fließenden Dividenden.

Was auf den ersten Blick stabil aussieht, vermag im Vergleich mit einem World-ETF allerdings kaum noch zu beeindrucken: Der iShares Core MSCI World-ETF legte im gleichen Zeitraum um 93,4 % zu. Würde man die Dividende bei Procter & Gamble einbeziehen, hätte mein Investment in P&G vermutlich mehr oder weniger genauso gut abgeschnitten. Nur das ein World-ETF in rund 1.600 Einzelwerte investiert – und das Risiko damit deutlich niedriger ausfällt als mit einer Einzelaktie. Ich persönliche erwarte, dass sich Procter & Gamble auch zukünftig kaum von der Rendite eines breit diversifizierten World-ETFs abheben kann, weshalb ich einen World-ETF aufgrund des niedrigeren Risikos der P&G-Aktie vorziehen würde. Der Teilverkauf meiner Procter & Gamble-Aktien war die logische Konsequenz! In den nächsten Wochen werde ich mich auch von meinen restlichen Anteilen trennen.

Performance Procter & Gamble-Aktie: + 71,1 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Die Geely-Aktie

An meinem Investmentcase bei der Geely-Aktie hat sich bis heute grundsätzlich nichts geändert. Ich bin nach wie vor vom Unternehmen, dem Konzept und dem Management von Geely überzeugt. Die politischen Rahmenbedingungen jedoch veränderten sich in meinen Augen gravierend: Niemals hätte ich staatliche Eingriffe in dem Ausmaß erwartet, wie wir sie in den letzten Monaten beobachten mussten. Das macht die Geely-Aktie heute für mich deutlich unattraktiv als das vor ein paar Monaten der Fall war.

In diesem Beitrag erfährst du, warum ich meine China-Aktien jetzt verkaufe

Komplett trennen werde ich mich von meinen Geely-Aktien jedoch trotzdem nicht. Zum einen, weil ich wie beschrieben nach wie vor von Geely überzeugt bin. Zum anderen blieb die Automobilindustrie bisher von staatlichen Eingriffen verschont – ich hoffe, das bleibt so. Die Geely-Aktie habe ich seit gut drei Jahren im Depot, ihre Performance in diesem Zeitraum betrug 22,3 % (Dividenden unberücksichtigt). Das war zwar ganz ordentlich, konnte an die Performance eines iShares Core MSCI World-ETFs aber nicht heranreichen (Performance MSCI World-ETF im selben Zeitraum: + 57,1 %).

Performance Geely-Aktie: + 22,3 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Die Xiaomi-Aktie

Lange stellte ich mir die Frage, ob ich die Xiaomi-Aktie halten oder verkaufen solle. Einen Teil meiner Xiaomi-Aktien verkaufte ich bereits im Januar für 3,78 Euro – ein im Rückblick betrachtet schöner Verkaufszeitpunkt. Was meine verbliebenen Aktien betraf war ich bis vor ein paar Wochen unschlüssig: Sollte ich meine restlichen Xiaomi-Aktien halten oder verkaufen?

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Quelle: canva.com

Die staatlichen Eingriffe bei Alibaba, Tencent und Co. nahmen mir die Entscheidung letztendlich ab: Ich könnte mir gut vorstellen, das gerade Xiaomi ebenfalls ins Visier staatlicher Interessen geraten könnte. Diese Interessen sind in den seltensten Fällen die Interessen von uns Anlegern – wie wir in den letzten Monaten gesehen haben.

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Quelle: mein Commerzbank-Depot

Auch wenn mein Investment in die Xiaomi-Aktie letztendlich viel kurzfristiger ausfiel als ursprünglich geplant, so war sie doch die einzige meiner drei verkauften Aktien, die den breiten Markt mit einer Performance von 53,6 % schlagen konnte (iShares Core MSCI World-ETF im gleichen Zeitraum: + 28,6 %).

Performance Xiaomi-Akie: + 53,6 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Blick auf meine Watchlist: Welche Aktien ich jetzt auf dem Radar habe

Aktuell befinden sich nur zwei Aktien auf meiner Watchlist: Die DocuSign-Aktie sowie die Lindt & Sprüngli-Aktie. Zu zweitgenannter Aktie gibt's hier auf diesem Blog in Kürze eine ausführliche Aktienanalyse – sei gespannt.

Falls du übrigens die Renditen meiner Verkäufe etwas "dürftig" findest, dann gebe ich dir Recht: Abgesehen von der Xiaomi-Aktie konnte keiner meiner Verkäufe einen Welt-ETF hinter sich lassen. In meinen Augen sind solche Investments Verlierer, weil das Geld in einem diversifizierten ETF die gleiche – oder sogar eine höhere – Rendite bei niedrigerem Risiko eingebracht hätte. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich nur Verlierer-Aktien im Depot habe: In der Regel trenne ich mich jedoch nicht von meinen Gewinnern, weshalb du diese nur selten unter meinen Verkäufen findest.

Hier findest du meine Gewinner-Aktien, an denen ich trotz stark gestiegener Kurse festhalte

Die Qual der Wahl – wie du aus 1.800 ETFs die besten für dein Portfolio findest

Wußtest du, dass laut statista.com über 1.800 ETFs in Deutschland zum Verkauf zugelassen sind? Das ist eine ganze Menge, bei der sich unweigerlich die Frage stellt: Wie um Himmels Willen soll ich bei dieser erdrückenden Auswahl die besten ETFs für mein Portfolio finden? Sicher, einige sind vielleicht nur ein „bisschen“ teuer. Mit ihnen machen wir wahrscheinlich immer noch ein gutes Geschäft (trotzdem „kosten“ auch sie uns Rendite). Einige von ihnen werden sich allerdings als echte Kapitalvernichter entpuppen, soviel ist sicher. Und wenn wir uns genau einen solchen ETF ins Portfolio holen, kann uns das schnell ein paar tausend Euro Rendite kosten!

Auf meine ersten ETF-Käufe traf genau das leider zu: Sektor-Wetten, die nicht aufgingen. Nischen-ETFs die nicht ansatzweise so gut wie ein World-ETF performten. Und wenn ich dann doch den richtigen Index traf, dann erwischte ich gerade den mit der höchsten Tracking Difference. Und so verschenkte ich wieder wertvolle Rendite... „So wird das nichts“, dachte ich mir. Ich beschloss, mir mehr Wissen über ETFs anzueignen. Ich lass Bücher, schaute Experten-Videos und verglich unzählige ETFs miteinander. Daraus resultierenden zwei Dinge: Ein schlankes, effizientes und strukturiertes ETF-Portfolio. Und ein Buch, das den Weg dorthin Schritt für Schritt beschreibt – der ETF-Atlas war geboren!

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  • die in meinen Augen besten ETFs für ein Welt-Portfolio
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Mehr über mich erfährst du im folgenden Beitrag...

Wer ich bin und warum ich investiere

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