Mein Depot-Update Juli 2021: Welche Aktien ich kaufte und verkaufte

Welche Aktien kaufen welche Aktien verkaufen

Nach einem äußerst aktiven Mai folgte ein Juni ohne einen einzigen Trade. Im Juli war auch nicht viel los in meinen Depots – ein paar mal war ich aber dann doch aktiv. Welche Aktien ich kaufte und welche Aktien ich verkaufte, erfährst du in diesem Beitrag.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

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Quelle: canva.com

Welche Aktien ich im Juli 2021 kaufte

Die Netflix-Aktie

Bereits in meiner Netflix-Aktienanalyse klang durch, dass ich von diesem Unternehmen schwer begeistert bin. Entsprechend stand die Netflix-Aktie im Juli weit oben auf meiner Watchlist. Ende des Monats war sie dann die zweite Aktie, welche im Juli kaufte.

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Quelle: mein Trade Republic-Depot

Am 20.07. präsentierte Netflix seine jüngsten Quartalszahlen. Der Umsatz legte um 19 % zu, der operative Gewinn stieg um 36 % und der Gewinn je Aktie lag 86 % über dem Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz und Gewinn lag Netflix deutlich unterhalb den Werten aus den vorangegangen Quartalen, weshalb die Aktie in Folge der Zahlen erstmal ein Prozent abgab. Für mich ergab sich daraus eine etwas günstigere Einstiegsmöglichkeit, die ich gerne mitnahm.

Langfristig gesehen passen die Q2-Zahlen für mich ins Bild: Netflix wächst beim Gewinn weiterhin überproportional schnell, auch wenn das Umsatzwachstum vielleicht den ein oder anderen Investor enttäuschte. Auch nach meinem Einstieg bin bezüglich der nächsten Jahre extrem positiv gestimmt was die Netflix-Aktie betrifft.

Die Netflix-Aktie kaufte ich bei Trade Republic – für nur einen Euro Ordergebühr! Da ich zur besten Börsenzeit handelte, brauchte ich mir um zu hohe Spreads keine Gedanken machen. Günstiger als bei Trade Republic lassen sich Aktien nicht handeln, weshalb ich inzwischen einen Großteil meiner Aktien bei Trade Republic ordere!

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Die MSCI-Aktie

Auch die MSCI-Aktie stellte ich hier auf diesem Blog kürzlich in einer ausführlichen Aktienanalyse vor – und auch sie landete kurz danach in meinem Depot. Bereits nach rund vier Wochen konnte ich mich über ein Plus von gut 15 % freuen – ein Auftakt nach Maß.

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Quelle: mein Commerzbank-Depot

Die Ende Juli veröffentlichten Q2-Zahlen bestätigen mich in meiner positiven Einschätzung: Der Umsatz stieg um 21,6 %, der Gewinn je Aktie sogar um 38,4 %. Darüber hinaus hob der Vorstand seine Prognosen für das Gesamtjahr an. Es läuft rund bei MSCI – ETF-Boom sei Dank! Besonders stark wuchs mit einem Umsatzwachstum von knapp 50 % übrigens das Segment "ESG and Climate", also die grüne Seele von MSCI.

Ich freue mich, seit Juli Aktionär dieses großartigen Unternehmens zu sein und denke, dass in diesem Unternehmen noch eine Menge Wachstumspotential steckt.

Hier geht's zum meinem kompletten Depot-Vergleich: comdirect vs. LYNX vs. Trade Republic

Welche Aktien ich im Juli 2021 verkaufte

Die Autogrill-Aktie

Nachdem die Autogrill-Aktie im Zuge der Corona-Pandemie auf immer neue Tiefs fiel, erholte sie sich im letzten halben Jahr deutlich. So sehr, dass ich sie nur mit einem kleinen Verlust abstoßen konnte.

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Quelle: mein Commerzbank-Depot

Ganz unabhängig von Corona war die Autogrill-Aktie schlichtweg ein Fehlkauf. Seit Jahren kein stabiles Wachstum, eine hohe Verschuldung und keine klar erkennbare Wachstumsstrategie – heute würde ich keinen Cent mehr in solch ein Unternehmen stecken. Als ich mir die Aktie kaufte, ließ ich mich jedoch von meinen persönlichen Erfahrungen in Autogrill-Restaurants, der monopolartigen Marktmacht und dem Wachstumstreiber "Flughafen" blenden. Das ist zwar alles nett. Es bringt aber nichts, wenn das Management diese guten Voraussetzung nicht in Form von Wachstum auf die Straße bringt.

Entsprechend gab es für mich nur eine einzige, logische Konsequenz: Die Autogrill-Aktie gehörte zu den Aktien, welche ich schnellstmöglich verkaufen sollte! Gedacht, getan – im Juli flog die Autogrill-Aktie aus meinem Depot.

Gesamtperformance Autogrill-Aktie: – 13,9 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Die E.ON-Aktie

Auch die E.ON-Aktie war eine "Altlast". Ich versuchte mich damals am "Value-Ansatz" – eine Strategie, mit der ich kläglich scheiterte. BMW, Daimler, E.ON oder Henkel: Keine dieser Aktien liefert auch nur annähernd die Performance eines breit gestreuten World-ETFs (*).

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Quelle: mein Commerzbank-Depot

Beim Kauf der E.ON-Aktie setzte ich auf positive Effekte aus der Übernahme von Innogy. Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllte, wie wir heute wissen. Außer den regelmäßig fließenden Dividenden brachte mir die E.ON-Aktie kaum Kursgewinn, was in einer unterdurchschnittlichen Gesamtperformance resultierte. Mit der E.ON-Aktie flog übrigens die letzte, verbliebene DAX-Aktie aus meinem Depot. Ich bin jetzt "DAX-frei".

Gesamtperformance E.ON-Aktie: + 5,7 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Blick auf meine Watchlist: Welche Aktien ich jetzt auf dem Radar habe

Aufgrund der Problematik rund um chinesische Aktien und der damit einhergehenden Reduzierung der entsprechenden Positionen, stehen in den nächsten Wochen weitere Zukäufe an. Ganz oben auf meiner Watchlist stehen die beiden folgenden Aktien.

Die Adobe-Aktie

Adobe ist ein Softwareunternehmen aus San José, Kalifornien. Sicherlich hattest auch du schon Kontakt mit den Produkten des Unternehmens: Ob Acrobat-Reader zum Öffnen von Dokumenten, Photoshop zur Bearbeitung von Bildern oder den Shockwave-Player zur Wiedergabe von Audio- oder Videoinhalten – Adobe ist aus unserem digitalem Leben nicht wegzudenken.

Die starke Marktposition und Akzeptanz der Produkte von Adobe in Kombination mit neuen Wachstumsmöglichkeiten wie Augmented Reality oder Virtuell Reality machen dieses Unternehmen für mich extrem spannend. Und Adobe zu einer Aktie, welche ich mir demnächst kaufen könnte.

Du zahlst noch Kontoführungsgebühren bei deiner Bank? Tu das nicht!

Die MongoDB-Aktie

MongoDB ist der führende Anbieter von Datenbanklösungen auf NoSQL-Basis. Im Gegensatz zu "traditionellen" Datenbanksystemen (SQL) gelten NoSQL-Datenbank als weniger umfangreich was die Abfragesprache betrifft. Das begünstigt beispielsweise die Integration von MongoDB-Datenbanken in Cloud-Anwendungen. Entsprechend gelten NoSQL-Datenbanken als die Zukunft in diesem Bereich. Die Produkte von MongoDB basierten von Anfang an auf dieser Struktur, während die alteingesessenen Unternehmen ihre Produkte komplett umstellen mussten. Oder denen dieser Schritt noch bevorsteht.

Eine in meinen Augen hervorragende Ausgangsposition für zukünftiges Wachstum, die die MongoDB-Aktie für mich extrem spannend macht.

Welche Aktien ich als nächstes kaufen werde, erfährst du, wenn du mir auf Facebook folgst. Ich würde mich freuen, dich dort wieder zu sehen!

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