Angst vor dem Börsen-Crash?

Handelskrieg, Konjunktursorgen, ungeordneter Brexit – auf den ersten Blick gibt es genügend Gründe, um ein mulmiges Gefühl beim Blick auf’s Depot zu bekommen. Keine Frage – es riecht nach Crash. Insbesondere da der letzte nun schon mehr als 10 Jahre zurückliegt.

Trotzdem werde ich nicht eine einzige meiner Aktien aufgrund dieses unsicheren Umfelds verkaufen! Warum ich trotz Crash-Anzeichen an meinen Investments festhalte und was ich stattdessen tue, erfährst du, wenn du weiterliest!

Die Sache mit dem Börsen-Crash

In jeder Marktphase gibt es sie – die Crash-Propheten. Sie finden alle möglichen Gründe, warum der nächste Crash unmittelbar bevor steht. Das witzige daran: Würden sie tatsächlich mit ihren – zugegeben auf den ersten Blick plausibel wirkenden Argumenten – Recht behalten, dann würden wir uns in einem permanenten Crash befinden. Es gäbe gar keinen anderen Zustand an der Börse.

Das ist aber glücklicherweise nicht der Fall. Klar hat auch mal einer dieser Propheten Recht. Aber wenn du mich fragst, dann hat das mehr mit Glück als mit Können zu tun. Denn die Sache ist doch die: Es gibt keine Formel für den nächsten Börsen-Crash – alles und nichts kann ihn auslösen. Crash-Propheten versuchen, die einzelnen Variablen einer Formel zu deuten, die sie gar nicht kennen (können).

Was ich damit sagen will: Wir wissen schlichtweg nicht, wann der nächste Crash kommt – keine Chance! Und wir sollten unsere wertvolle Zeit nicht damit vergeuden, etwas zu suchen, was wir ohnehin nicht finden werden: Den Zeitpunkt des nächsten Crashs!

Das bedeutet aber nicht, dass wir gar nichts tun sollten, um uns auf einen Crash vorzubereiten – wann immer dieser auch kommt. Ich persönlich tue die folgenden drei Dinge, um mich auf den nächsten Crash vorzubereiten.

Börsen-Crash Maßnahme 1: Nichts tun!

Wenn ich von einem Ereignis – dem nächsten Crash – nicht weiß, wann es eintrifft, dann werde ich den Teufel tun und meine Strategie danach ausrichten. Sprich: Wenn ich heute langfristig an ein Unternehmen glaube, dann werde ich es nicht verkaufen, nur weil es kurz- bis mittelfristig mit dem Kurs nach unten gehen KÖNNTE.

Folglich ändere ich rein gar nichts an meinem aktuellen Depot. Zumindest nicht wegen eines möglichen Crashs.

Börsen-Crash Maßnahme 2: Cash is King

Meine wichtigste Crash-Vorbereitungsmaßnahme: Cash aufbauen! Ich nutze hierfür ein stinknormales Tagesgeldkonto, das ich jeden Monat mit einem fixen Betrag bespare. Ich fasse diese Reserve nur an, wenn sich in meinen Augen ein extrem lukratives Investment auftut – zum Beispiel während eines Crashs.

Diese Maßnahme halte ich in beinahe jeder Marktlage für extrem wichtig – deshalb verfüge ich derzeit über einen ordentliches Polster, das nur darauf wartet, in günstige Gelegenheiten investiert zu werden.

Börsen-Crash Maßnahme 3: Die Nerven im Griff behalten

Wie fast überall gilt auch an der Börse: Erfolg oder Misserfolg entscheidet sich im Kopf! Der schönste Plan bringt nichts, wenn wir nicht die Nervenstärke und die Disziplin mitbringen, ihn bis zum Ende durchzuziehen.

Diesen dritten Punkt kann man ehrlich gesagt kaum direkt trainieren – es ist eine Sache des Mindsets, der inneren Geisteshaltung. Wer sich selbst – und damit seinen Analysen vertraut – der wird im Crash auch nicht panisch verkaufen. Viel mehr wird ein starkes Mindset dafür sorgen, dass günstige Gelegenheit beim Schopf gepackt werden – und so richtig viel Geld mit ihnen verdient wird!

Deshalb möchte ich dir am Ende dieses Beitrags drei Bücher vorstellen, die mein persönliches Mindset extrem positiv beeinflusst haben:

Reden wir über Geld – Niki Lauda *

Miracle Morning: Die Stunde, die alles verändert – Hal Elrod *

Denke nach und werde reich – Napoleon Hill *

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