Meine Alternativen zu Aktien: ETFs, Immobilien und P2P-Kredite

In meinen Augen stellt das Investieren in Unternehmen eine der besten Möglichkeiten dar, sein Geld möglichst gewinnbringend anzulegen. Gute Unternehmen schaffen Produkte und Dienstleistungen, die ihren Kunden einen hohen Mehrwert bieten – und verdienen damit Geld. Von ihrem Gewinn kann man etwas abhaben, wenn man sich an ihnen beteiligt – beispielsweise in Form von Aktien.

Diese Art des Investments stellt den Kern meiner Anlagestrategie dar – einen Großteil meines Vermögens habe ich in börsennotierte Unternehmen gesteckt. Nichtsdestotrotz denke ich, dass man sein Kapital über mehrere Asset-Klassen streuen sollte. Meine Favoriten: ETFs, Immobilien und P2P-Kredite.

ETFs – Exchange Traded Funds

Klar – streng genommen sind ETFs keine andere Asset-Klasse als Aktien. Denn ETFs bestehen meist zum Großteil aus Aktien – wie ein aktiv gemanagter Aktienfonds auch. Der große Unterschied: Ein ETF folgt stur dem Index, den er abbilden soll (Tracking Error unberücksichtigt). So kommt er ohne Fondsmanager aus und ist deshalb meist günstiger als ein aktiv gemanagter Fonds.

Die beiden großen Vorteile von ETFs sind in meinen Augen die eben angesprochene, niedrige Kostenstruktur bei gleichzeitig hoher Streuung – insbesondere wenn man sich mehrere ETFs ins Depot legt oder bespart. Ich selbst nutze sie, um mich am Immobilienmarkt zu beteiligen (dazu gleich mehr), um vom globalen Wirtschaftswachstum zu profitieren und um in vielversprechende Nischen zu investieren, von denen ich selbst zu wenig Ahnung für Einzelaktien habe.

Gerade für Börsenneulinge halte ich ETFs für eine smarte Lösung – denn Diversifikation, also die breite Streuung des eingesetzten Kapitals, ist einer der wichtigsten Schlüssel für deinen Börsenerfolg. Und da die wenigsten Anfänger sich sofort zwanzig Aktien ins Depot legen, sorgen zwei oder drei sorgfältig ausgewählte ETFs als Beimischung zu den Einzelaktien von Beginn an für ein gute Streuung innerhalb des Depots.

Wenn du jetzt mehr über ETFs erfahren möchtest, dann kann ich dir das Buch „Souverän Investieren“ von Gerd Kommer * empfehlen – hier erfährst du alles, was du über ETFs wissen musst.

Immobilien

Neben Aktien waren Immobilien in den vergangenen Jahrzehnten die lukrativste Anlageform, die auch für Privatanleger relativ leicht zugänglich ist. Es wäre also beinahe fahrlässig, Immobilien beim Vermögensaufbau komplett außen vor zu lassen. Allerdings gilt auch hier: Diversifikation ist Trumpf – und das macht die Sache im Bezug auf den Eigenerwerb von Immobilien recht schwierig.

Du brauchst dazu eine Menge Kapital für den Eigenanteil beim Kauf der Immobilie und gleichzeitig die Möglichkeit, an unterschiedlichen Standorten – am besten sogar in unterschiedlichen Ländern – zu investieren. Nicht unmöglich, aber gerade für unerfahrene Immobilieninvestoren wie mich schwierig.

Was Immobilien betrifft setzte ich daher aktuell auf passive Produkte – derzeit sind das ausschließlich Immobilien-ETFs. In Zukunft könnte ich mir aber auch offene Immobilienfonds oder Crowdinvesting in Immobilien gut für mich vorstellen. Sie alle bringen die folgenden Vorteile mit sich: Unkompliziert, ohne viel Aufwand und breit gestreut vom lukrativen Immobilienmarkt profitieren.

Wenn du dich für dieses Thema interessierst, dann kann ich dir FINZTEP empfehlen – ein Portal für alles rund um Immobilieninvestments. Seit kurzem arbeite ich mit diesem Unternehmen im SocialMedia-Bereich und bei Beiträgen rund um Immobilien-ETFs zusammen – schau doch mal auf unserer Facebook-Seite vorbei!

P2P-Kredite

P2P-Kredite sind Kredite, die nicht von einer traditionellen Bank, sondern direkt von Investoren an die Kreditnehmer vergegeben werden. Meist nutzt man internetbasierte Plattformen für solche Transaktionen – auxmoney, Bondora und Mintos dürften die bekanntesten hierzulande sein.

Noch bin ich nicht selbst in solche Kredite investiert – was allerdings nur einen Grund hat: Bisher hat mir einfach die Zeit gefehlt, mich ausführlich mit dieser Asset-Klasse zu beschäftigen. Stand heute sprechen in meinen Augen die folgenden zwei Punkte für P2P-Kredite:

  1. Sie korrelieren nicht mit dem Aktienmarkt und schaffen so einen wunderbares Gegengewicht zu meinem Depot
  2. Ihr Geschäftsmodell macht in meinen Augen schlichtweg Sinn

Statt Kredite aufwändig und teuer über bürokratisch verwaltete Banken zu vergeben, ist der direkte Weg in meinen Augen wesentlich sinnvoller – so werden Kosten und Zeit gespart. Davon profitiert der Kreditnehmer, weil er schneller an seinen Kredit kommt und der Investor, weil er sein Geld zu lukrativen Konditionen anlegen kann. Eine Win-Win-Situation – insbesondere in Ländern, in denen es schwierig ist, an Kredite zu kommen.

Grund genug mich ausführlicher mit P2P-Krediten zu beschäftigen – der Anfang ist bereits getan: Ich habe das Buch „Investieren in P2P-Kredite“ von Lars Wrobbel * durchgearbeitet – und ich kann es dir an dieser Stelle wärmsten empfehlen!

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Der Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren ist mit hohen Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet.

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