Die VARTA-Aktie – wer oder was steckt hinter dem deutschen Traditionskonzern?

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Klar es ist wichtig, sich mit aktuellen Trends, technischen Entwicklungen und der allgemeinen Marktlage zu beschäftigen. Für langfristige Anleger wie mich gibt es jedoch ein weitaus wichtigeres Kriterium beim Aktienkauf: Auf welcher Basis werden im Unternehmen Entscheidungen getroffen?

Wird so entschieden, dass die Zahlen im nächsten Quartal passen, die Investoren kurzfristig glücklich sind und die Manager ihr Bonuszahlen erhalten? Oder wird so entschieden, dass das Unternehmen sich in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahre bestmöglich entwickeln kann – auch wenn das ein oder andere Quartal dafür mal etwas schlechter ausfällt?

Wer Aktien finden will, die sich langfristig großartig entwickeln könnten, der sollte definitiv nach zweiterem Ausschau halten! Die Frage heute lautet: Wer oder was steckt eigentlich hinter VARTA – dem deutschen Börsenstar im Jahr 2019?

Die VARTA-Aktie – ein Österreicher gibt die Richtung vor

Derzeit befinden sich rund 58,3 % aller VARTA-Aktien in Besitz des schweizer Unternehmens Montana Tech Components. Hierbei handelt es sich um ein 2007 gegründetes Industriekonglomerat, welches in verschiedenste Branchen investiert – eine dieser Gesellschaften ist eben VARTA.

CEO der Montana Tech Components AG ist der Österreicher Michael Tojner, der das Unternehmen übrigens gegründet hat (also Montana – nicht VARTA). Hört sich jetzt irgendwie nach Familienunternehmen an, für mich scheint Tojner aber mehr Investor als Unternehmer zu sein – zumindest aus der Sicht eines potentiellen VARTA-Aktionärs.

Verstehe mich nicht falsch – ich habe höchsten Respekt vor dem, was Tojner innerhalb von 12 Jahren mit Montana geschaffen hat, wirklich großartig! Doch in meinen Augen ist VARTA nicht mehr als ein Investment für ihn – und nicht wirklich eine Herzensangelegenheit. Was er mit seinem "Investment" macht, wenn's mal nicht so rund läuft wie aktuell – keine Ahnung.

Ob seine Entscheidungen immer zum langfristig besten für das Unternehmen VARTA ausfallen? Keine Ahnung – ich weiß ja nicht mal, ob er seine VARTA-Aktien überhaupt als langfristiges Investment betrachtet.

Mein Fazit zur VARTA-Aktie

Die meisten meiner Top-Investments haben eine Sache gemeinsam: Im Hintergrund – sprich bei den Hauptanteilseignern – war bei fast allen dieser Unternehmen jemand auf der Kommandobrücke, der langfristig nur das beste für sein Unternehmen wollte.

Bei VARTA bin ich mir hier nicht so sicher. Das muss nicht gegen die Aktie sprechen – zu meiner Philosophie passt sie aber aktuell nicht. Zum einen wegen der Montana Tech Components AG im Hintergrund – zum anderen wegen der etwas hohen Bewertung.

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Der Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren ist mit hohen Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet.

Ich besitze keine der genannten Aktien (13.12.2019).


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