Tagesgeld-Alternative Zinspilot: Vorteile, Nachteile, meine Erfahrungen

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Sogar PayPal-Mitgründer und Silicon Valley-Legende Peter Thiel ist indirekt in Zinspilot investierte – eine Millionen Euro steckte er in den Zinspilot-Mutterkonzern Deposit Solutions GmbH! Ein starkes Signal für Privatanleger, die auf der Suche nach Tagesgeld-Alternativen sind.

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Quelle: pixabay

Doch was genau ist eigentlich Zinspilot? Wie funktioniert diese Tagesgeld-Alternative, welche Renditen erwarten Anleger und welche Vorteile und Nachteile bietet Zinspilot basierend auf meinen eigenen Erfahrungen?

Wie funktioniert die Tagesgeld-Alternative Zinspilot?

Tagesgeldvergleichsportale sind nichts neues – es gibt sie schon seit Jahren. Sie ermöglichen uns Privatanlegern, unseren Notgroschen, unsere Rücklagen oder unseren Cashbestand zu möglichst lukrativen Konditionen zu "lagern" – bei gleichzeitig schneller Verfügbarkeit. Doch diese Vergleichsportale haben einen Haken: Jeder Wechsel zu einem neuen Anbieter ist für uns Anleger mit einem nicht unerheblichen – und seien wir uns ehrlich, nervigem – Aufwand verbunden.

  1. neue Registrierung
  2. PostIdent / VideoIdent
  3. gegebenenfalls neuer Freistellungsauftrag für Kapitalerträge
  4. Kündigung des alten Anbieters, um in Zukunft von den besonders attraktiven Neukundenkonditionen profitieren zu können

Dieser Prozess wird mit Zinspilot deutlich vereinfacht! Denn hier ist nur eine einzige Registrierung und nur ein PostIdent oder VideoIdent für den Zinspilot-Account und das zugehörige, kostenlose Einzahlungskonto notwendig. Gleiches gilt für den Freistellungsauftrag – auch er muss nur einmal für die Zinspilot-Bank gestellt werden und nicht für jedes einzelne Tagesgeldkonto. Auf Zinspilot stehen dann duzende Tages- und Festgeldkonten verschiedenster Banken zur Verfügung, auf die man anschließend ohne eine weitere Anmeldung, Registrierung oder Freistellungsauftrag zugreifen kann – klasse!

wie funktioniert Zinspilot

Quelle: pixabay

Ganz einfach das Angebot auswählen, das einem zusagt und den gewünschten Betrag auf das eigene Zinspilot-Konto überweisen. Die Zahlung wird dann dem im Verwendungszweck hinterlegten Angebot zugewiesen. Alle Angaben können bequem aus der Zinspilot-Überweisungsvorlage heraus kopiert werden. Um den Transfer zur eigentlichen Bank, bei der wir unser Geld anlegen, kümmert sich dann Zinspilot. Ein paar Tage nach der Überweisung taucht der überwiesen Betrag dann in unserer Anlageübersicht auf.

Fazit: Der große Vorteil bei Zinspilot ist die Möglichkeit, sich eine breit gestreutes Tagesgeldkonto-Portfolio aufzubauen – mit nur einer einzigen Registrierung, nur einem PostIdent und nur einem einzigen Zugang. Ganz wunderbar – das hat sich wohl auch der eingangs erwähnte Peter Thiel gedacht und dieses Projekt investiert.

Welche Renditen gibt es bei Zinspilot?

Im Gegensatz zu Sparkasse, Commerzbank und Co. gibt es bei Zinspilot noch etwas für's Tagesgeld – derzeit sind bis zu 0,35 % p.a. drin. Klar – damit wird man nicht reich. Aber besser als Null- oder gar Negativzinsen sind die Zinspilot-Renditen allemal.

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Quelle: mein Zinspilot-Account (Stand: 03.09.2020).

Wer sein Geld etwas länger parken möchte, der kommt bei Zinspilot bei einer Laufzeit von 24 Monaten auf rund ein Prozent Rendite.

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Quelle: mein Zinspilot-Account (Stand: 03.09.2020)

Und wer sein Geld sogar für mehrere Jahre anlegen möchte, der kommt mit Zinspilot sogar auf bis zu 1,50 % Rendite.

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Quelle: mein Zinspilot-Account (Stand: 03.09.2020).

Fazit: Mit Zinspilot als Tagesgeld-Alternative wird man sicherlich nicht reich, aber das ja auch gar nicht Ziel der Übung. Eine schnell verfügbare Cashreserve braucht jeder von uns – sei es für die persönliche Absicherung oder um gute Investitionsmöglichkeiten zu nutzen, wenn sich diese ergeben (beispielsweise während eines Börsencrashs).

Zinspilot bietet genau das – zu verhältnismäßig guten Konditionen. Neben der finanziellen Flexibilität erhält man bei Zinspilot also noch ein paar Euro Zinsen auf seine Einlagen, was derzeit sonst kaum noch der Fall ist. Wer also das maximale aus seinem Geld machen möchte (und hey – wollen wir das nicht alle?) – auch aus dem jederzeit verfügbaren Kapital – der kann sich Zinspilot als Tagesgeld-Alternative auf jeden Fall einmal anschauen.

Bevor wir auf die Nachteile kommen, lass uns kurz noch einmal die Vorteile von Zinspilot zusammenfassen.

Welche Vorteile sehe ich bei Zinspilot?

Der für mich entscheidende Vorteil von Zinspilot ist die Tatsache, dass mir auf einer zentralen Plattform zahlreiche, attraktive Tagesgeld-Alternativen zur Verfügung stehen. Dies ermöglicht mir den Aufbau eines

  • gut verzinsten
  • breit gestreuten
  • schnell verfügbaren

Cashbestandes. Ohne ständige Neuregistrierungen, Video- oder PostIdents und eines weiteren Accounts, der beim "normalen" Tagesgeldhoppings notwendig wäre.

Weiterhin wird jedes Zinspilot-Angebot von einer EU-weit harmonisierten Einlagensicherung auf den Anlagebetrag und die Zinsen geschützt, was uns gegen den Ausfall unseres Kapitals absichern soll. Ebenfalls erfreulich: Bei vielen Tages- und Flexgeld-Angeboten erfolgt alle zwei Wochen eine Zinsgutschrift. Damit können unsere Zinserträge schnell wieder reinvestiert werden – und neue Erträge für uns erwirtschaften.

Deshalb habe ich mich im Juli 2020 dazu entschlossen, einen Teil meines Cashbestands auf Zinspilot zu investieren – und bisher bin ich zu 100 % zufrieden mit Zinspilot als Tagesgeld-Alternative!

Welche Nachteile sehe ich bei Zinspilot?

Trotz aller Vorteile – auch bei Zinspilot gibt es einige Punkte, auf man achten sollte. Wer Zinspilot als Tagesgeld-Alternative nutzen möchte, der wird mit wenigen Ausnahmen auf den Begriff "Tagesgeld / Flexgeld24" stoßen. Diese Angebote sind eigentlich keine echten Tagesgeldkonten, denn solche zeichnen sich durch eine sofortige Verfügbarkeit aus.

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Beim "Zinspilot-Flexgeld24" jedoch ist eine Auszahlung des Anlagebetrags nur alle zwei Wochen möglich. Unsere Einlagen sind also nicht am nächsten Bankarbeitstag verfügbar, wie das beim klassischen Tagesgeldkonto der Fall ist.

Der zweite Nachteil, den ich bei Zinspilot sehe, sind die Banken, bei denen man sein Tagesgeld anlegt. Ich sehe sie nicht generell als schlechter oder unsicherer an als die Banken bei uns hier in Deutschland (auch bei Zinspilot gibt es übrigens deutsche Banken). Aber deren tatsächliche Lage zu beurteilen ist aus der Ferne betrachtet sicherlich nicht ganz einfach, was in jedem Fall ein gewisses Risiko darstellt.

Aber warum habe ich dann trotz dieser beiden Makel ein Konto bei Zinspilot eröffnet? Ganz einfach: Nachteile beziehungsweise Risiken gibt's bei jeder Geldanlage – auch bei Zinspilot. Man muss nur wissen, wie man damit umgeht und für sich entscheiden, ob sie in einem attraktiven Verhältnis zum Risiko stehen!

Wie ich Zinspilot als Tagesgeld-Alternative nutze

Im Falle eines Börsencrashes – wie wir in beispielsweise im März 2020 infolge des Ausbruchs der Corona-Pandemie erlebt haben – brauche ich einen Teil meines Tagesgeldes definitiv schneller als das bei den meisten Zinspilot-Tagesgeldangeboten der Fall ist. Nämlich – wie bei einem Tagesgeldkonto üblich – am nächsten Bankarbeitstag.

Denn nur so kann ich schnell reagieren und günstige Gelegenheiten an der Börse nutzen. Gleiches gilt natürlich für den Fall, dass die Waschmaschine kaputt ist, das Auto in die Werkstatt muss oder andere, unerwartete Zwischenfälle eintreten: In diesen Fällen brauchen wir unser Geld schnell – und nicht wie bei Zinspilot erst in zwei Wochen.

Genau deshalb kommt es für mich nicht in Frage, mein komplettes Tagesgeld bei Zinspilot zu "parken" – ein Teil meines Cashs liegt auf einem ganz normalen Tagesgeldkonto bei meiner Hausbank (0,0 % Zinsen) und bei einer Direktbank (0,01 % Zinsen bis 10.000 Euro). Auf diesen beiden Konten befindet sich soviel Geld, wie ich innerhalb von zwei Wochen im Worst-Case benötigen würde. Derzeit sind das rund 90 % meines Cashbestands, der Rest liegt bei Zinspilot.

Langfristig soll das Verhältnis 60 % "normales" Tagesgeldkonto zu 40 % Zinspilot betragen. So habe ich zum einen meine schnelle Zahlungsfähigkeit sichergestellt, muss mein Geld aber nicht komplett unverzinst "vor-sich-hin-gammeln" lassen.

Hier geht's zu Zinspilot (*) – damit dein Geld nicht untätig auf dem Tagesgeldkonto herum liegen muss!

Bei Zinspilot selbst setzte ich natürlich nicht alles auf eine Karte – ich streue relativ kleine Beträge über unterschiedliche Banken aus unterschiedlichen Ländern. Sollte doch einmal etwas schiefgehen – trotz europäischer Einlagensicherung – wären die Auswirkungen auf mein Gesamtportfolio nicht sonderlich gravierend. Außerdem kann ich so die Einlagensicherungen unterschiedlicher Länder "strapazieren", auch hier gilt: Sollte in einem Land einmal etwas schief laufen, sollen die Auswirkungen auf mein Portfolio so gering wie möglich sein.

Fazit: Niemals würde ich mein komplettes Tagesgeld bei Zinspilot investieren – alleine die zweiwöchige Zugriffsfrist bei den meisten Tagesgeldangeboten verhindert dies. Auf Zinspilot selbst gilt: Breit gestreut, nie bereut – wer kleinere Beträge über unterschiedliche Banken und Länder streut, reduziert die Auswirkungen eines einzelnen Ausfalls auf sein Gesamtportfolio.

Zinspilot – meine bisherigen Erfahrungen

Ich nutze Zinspilot als Tagesgeld-Alternative seit Juli 2020 – und bin bisher absolut zufrieden! Die Anmeldung verlief problemlos und schnell per VideoIdent der Deutschen Post, die Anlagebeträge wurden zügig auf die jeweiligen Anlagebanken überwiesen und auch die Zinsen flossen pünktlich auf mein Konto.

Die Zinspilot-Seite selbst ist übersichtlich und selbsterklärend aufgebaut, man findet sich schnell zurecht. Besonders positiv finde ich die "Wechselfunktion". Senkt eine Bank ihren Zinssatz, so kann man mit ein paar Mausklicks sein Geld von Bank A zu Bank B transferieren –  ohne lästiges hin- und her überweisen.

Zinspilot Erfahrungen, Vorteile

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Meine bisherigen Zinspilot-Erfahrungen sind damit durchweg positiv, in meinen Augen gibt es sowohl bei der Anmeldung als auch bei der Nutzung von Zinspilot nichts zu meckern. Ich habe mit dieser Plattform bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.

Die bessere Tagesgeld-Alternative: Zinspilot oder WeltSparen?

WeltSparen ist ein ähnliches Portal wie Zinspilot, das ich bisher jedoch noch nicht selbst ausprobiert habe. Deshalb kann ich auch nicht sagen, ob Zinspilot oder WeltSparen die bessere Tagesgeld-Alternative ist, weil ich nur mit einem der beiden Portale Erfahrungen gemacht habe – nämlich mit Zinspilot.

Da auch Weltsparen einen guten Eindruck auf mich macht, könnte es meiner Meinung nach Sinn machen, beide Portale zu nutzen. So kann man sein Tagesgeld noch breiter streuen, da beide mit unterschiedlichen Banken zusammenarbeiten.

Mein Fazit zu WeltSparen oder Zinspilot: Einfach beides nutzen – ich werde mich in den nächsten Wochen auch bei Weltsparen registrieren und euch hier auf meiner Homepage und meiner Facebook-Seite natürlich darüber informieren, ob bei Weltsparen ebenfalls alles so geschmeidig abläuft wie bei Zinspilot.

Mein Fazit zu Zinspilot

Zinspilot ist in meinen Augen eine spannende Tagesgeld-Alternative, weil man mit dieser Plattform mit nur einem Account (und damit mit nur einem PostIdent, Passwort, Freistellungsauftrag usw.) seinen Cashbestand bequem dahin transferieren kann, wo er gerade am besten verzinst ist.

Da kaum Aufwand hinter der "Verwaltung" von Zinspilot steckt – bei mir sind es rund 10 Minuten im Monat – sind diese zusätzlichen Zinsen im Vergleich zu den Null-Zins-Konten der "Standardbanken" in meinen Augen leicht verdientes Geld.

Mich hat Zinspilot (*) überzeugt – schau es dir am besten selbst einmal an!

Das gilt vor allem für Anleger, deren Cashbestand im fünfstelligen Bereich liegt. Hier macht es in meinen Augen besonders viel Sinn, zumindest einen Teil seines Cashbestands effektiv für sich arbeiten zu lassen.

Da meine persönlichen Erfahrungen mit Zinspilot durchweg positiv waren, kann ich diese Plattformen jedem empfehlen, der mehr aus seinem Tagesgeldkonto machen möchte!

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