Mein Depot-Update September 2021: Welche Aktien ich kaufte und verkaufte

Welche Aktien kaufen welche Aktien verkaufen

Was ich im August begann, brachte ich im September zu Ende: Ich trennte mich von einen Großteil meiner China-Aktien! Außerdem verschwand eine meiner US-Aktie aus meinem Depot. Welche Aktien ich verkaufte – und welche Aktien ich dafür kaufte, erfährst du in meinem Depot-Update September.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

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Quelle: canva.com

Welche Aktien ich im September 2021 kaufte

Insgesamt gab's im September sechs Käufe verteilt auf vier Aktien. Eine von ihnen fand bereits im August den Weg in mein Depot – nämlich die Adobe-Aktie (WKN:871981).

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Quelle: mein Consorsbank-Depot 

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Quelle: mein Consorsbank-Depot

Die Adobe-Aktie

Da sich an meinen Kaufgründen in den paar Wochen nicht viel änderte, gibt's an dieser Stelle auch nichts neues zu berichten.

Hier erfährst du, warum ich mir die Adobe-Aktie kaufte

Hier geht's zu meiner ausführlichen Adobe-Aktienanalyse

Nicht nur ich bin von Adobe begeistert, auch der "High-Growth-Investing"-Score vom aktien.guide findet die Adobe-Aktie spannend!

Adobe-Aktie-aktienguide

Die Adobe-Aktie erreicht beim "High-Growth-Investing"-Score 12 von 18 möglichen Punkten. Ein bemerkenswert hoher Wert für ein Unternehmen dieser Größenordnung! Mehr über den den High-Growth-Investing (HGI)-Score erfährst du beim aktien.guide (*) – meinem Favoriten unter den Finanzportalen was Aktienbewertungen und Kennzahlenanalyse betrifft.

Tipp: In der kostenlosen Version vom aktien.guide (*) erhältst du den vollständigen Zugriff auf alle Kennzahlen der Adobe-Aktie.

Die CrowdStrike-Aktie

Komplett neu in meinem Depot ist die CrowdStrike (WKN:A2PK2R)-Aktie. CrowdStrike wurde im Jahr 2011 von Georg Kurtz, Dmitri Alperowitsch und Gregg Marston gegründet, Kurtz ist heute CEO des Unternehmens. CrowdStrike spezialisiert sich auf Sicherheitslösungen im Cloud-Umfeld und brachte mit seiner Falcon-Plattform die erste cloudbasierte, intelligente und "selbstlernende" Cybersecurity-Lösung auf den Markt.

Das besondere an Falcon: Wird beispielsweise ein Laptop im CrowdStrike-Netzwerk attackiert, versucht das System zunächst, dies zu verhindern. Gelingt dieses Unterfangen nicht, ist Falcon bestrebt, die Folgen des Angriffs so gering wie möglich zu halten. Der Clou an der Sache: Mit jedem Angriff lernt Falcon dazu – der selbe Angriff wird es bei weiteren Attacken deutlich schwerer haben. Und irgendwann kann die Cyber-Attacke basierend auf den gesammelten Informationen komplett abgewehrt werden! Die Erfolgsformel hinter CrowdStrike sieht daher wie folgt aus: Mehr Kunden bedeuten mehr Möglichkeiten zu lernen, was einen höheren Sicherheitsstandard der Falcon-Plattform zur Folge hat. Das wiederum sorgt dafür, dass bestehende Kunden dem Unternehmen die Treue halten – oder gar zusätzliche Module hinzu buchen. Und selbstverständlich lockt ein hoher Sicherheitsstandard neue Kunden an – der Kreislauf beginnt von vorne.

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Quelle: canva.com

Im letzten Quartal vermeldete CrowdStrike ein Kundenwachstum von 81 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – was für ein rasantes Wachstum! Der Plan scheint also definitiv aufzugehen. Auf GAAP-Basis musste CrowdStrike zwar (noch) einen Verlust im zweiten Quartal ausweisen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass sich das mit einer weiter steigenden Kundenzahl ändern wird – darauf deutet zumindest die hohe Gross-Margin von 76 % hin. Mit knapp 1,8 Milliarden US-Dollar an Cash ist CrowdStrike zudem äußerst solide aufgestellt was die Bilanz betrifft. Für mich persönlich stehen bei der CrowdStrike-Aktie daher alle Ampeln auf grün. Entsprechend fanden die ersten Aktien des Unternehmens im September den Weg in mein Depot.

CrowdStrike-HGI-Score

Die CrowdStrike-Aktie erreicht beim "High-Growth-Investing"-Score 10 von 18 möglichen Punkten. Mehr über den den High-Growth-Investing-Score erfährst du beim aktien.guide (*) – meinem Favoriten unter den Finanzportalen was Aktienbewertungen und Kennzahlenanalyse betrifft.

Die DocuSign-Aktie

Neu in meinem Depot landete auch die DocuSign (WKN:A2JHLZ)-Aktie. Dieses US-Unternehmen bezeichnet sich selbst als Pionier im Bereich elektronischer Signaturen. DocuSign bietet seinen Kunden die weltweit führende Plattform zur Automatisierung von Genehmigungsprozessen. 13 der 15 größten Tech-Unternehmen in den USA greifen auf DocuSign-Lösungen zur Abwicklung interner Genehmigungsprozess (Quelle: DocuSign) zurück.

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Quelle: canva.com

Konventionelle Genehmigungsprozess mit Papier und Kugelschreiber sind nicht automatisierbar, langsam, ineffizient, fehleranfällig und am Ende des Tages ein teueres Vergnügen. Genau hier setzt DocuSign an: Genehmigungsprozesse werden digitalisiert, in der Cloud verwaltet und können so von überall auf der Welt – mit beinahe jedem Gerät – bearbeitet werden. Genehmigungsprozesse sind mit DocuSign komplett automatisierbar, was die Bearbeitungszeiten massiv verkürzt und deutlich effizienter macht. So stelle ich mir Genehmigungen im 21. Jahrhundert vor! DocuSign scheint diese Problem derzeit so gut wie kein anderes Unternehmen zu lösen, entsprechend positiv sehe ich die Zukunft der DocuSign-Aktie. Da ich mir im September in Summe nur drei DocuSign Aktien gönnte (warum ich mir nur so wenige Aktien kaufte, erfährst du am Ende dieses Beitrags), waren das sicherlich nicht meine letzten DocuSign-Aktien – in meinem Investmenttagebuch halte ich dich über weiter Zukäufe auf dem Laufenden.

DocuSign-HGI-Score

Die DocuSign-Aktie erreicht beim "High-Growth-Investing"-Score 9 von 18 möglichen Punkten. Mehr über den den High-Growth-Investing-Score erfährst du beim aktien.guide (*) – meinem Favoriten unter den Finanzportalen was Aktienbewertungen und Kennzahlenanalyse betrifft.

Die MongoDB-Aktie

Der dritte und letzte Neuzugang im September war die MongoDB (WKN:A2DYB1)-Aktie. MongoDB ist ein führender Anbieter von Datenbanksystemen. Das besondere an den Produkten von MongoDB: Im Gegensatz zu konventionellen Datenbanken wurden die Anwendungen von MongoDB von Anfang an so designt, dass sie sich besonders gut für die Verwaltung unstrukturierter Daten eignen. In einer Welt, in der sekündliche Millionen von Daten produziert werden, wird dieser Technologie enormes Zukunftspotential nachgesagt. Ich bin kein Experte was Datenbanken betrifft, aber der Ansatz klingt schlüssig. Die Downloadzahlen bestätigen jedenfalls, dass die Nachfrage nach derartigen Produkten enorm ist: Über 175 Millionen mal wurde die Software von MongoDB bereits heruntergeladen!

Ich bin der Meinung, dass in Zukunft immer mehr Daten gesammelt, analysiert und ausgewertet werden. Datenbanksysteme wie die von MongoDB sind hierfür unabdingbar – und aktuell sieht es so aus, als würde MongoDB einen der vielversprechendsten Ansätze verfolgen. Entsprechend began ich im September, mir meine ersten MongoDB-Aktien ins Depot zu legen.

MongoDB-HGI-Score

Die MongoDB-Aktie erreicht beim "High-Growth-Investing"-Score 4 von 18 möglichen Punkten. Mehr über den den High-Growth-Investing-Score erfährst du beim aktien.guide (*) – meinem Favoriten unter den Finanzportalen was Aktienbewertungen und Kennzahlenanalyse betrifft.

Welche Aktien ich im September 2021 verkaufte

Da ich im September kein frisches Kapital in Aktien steckte, musste das Geld für meine Käufe irgendwo anders herkommen. Da ich meinen China-Anteil ohnehin reduzieren wollte, drängten sich weitere Verkäufe in diesem Bereich geradezu auf. 

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Quelle: mein Commerzbank-Depot

Gleiches galt für die Procter & Gamble-Aktie: Das erste Paket verkaufte ich im August, den Rest im September.

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Quelle: mein Commerzbank-Depot

Die Procter & Gamble-Aktie

Die Gründe für den Verkauf meiner Procter & Gamble-Aktien sind die gleichen wie im August. Solltest du diesen Beitrag verpasst haben, kannst du meine Beweggründe hier nachlesen.

Fazit: Die Procter & Gamble-Aktie entwickelte sich ganz solide, konnte allerdings nicht mit einem breiten World-ETF mithalten (Performance World-ETF im gleichen Zeitraum: + 86,2 %). Entsprechend stufe ich mein Engagement bei Procter & Gamble im Rückblick als "schlechtes Investment" ein.

Performance Procter & Gamble-Aktie: + 48,6 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Die Geely-Aktie

Die Geely-Aktie verkaufte ich ebenfalls bereits im August – auch hier verweise ich auf meinen August-Artikel. Im Unterschied zu Procter & Gamble löste ich meine Geely-Position allerdings nicht komplett auf, ich besitze noch immer Geely-Aktien im Wert von rund 1.700 Euro. Ich habe nicht vor, daran in den nächsten Monaten etwas zu ändern und werde an diesem Bestand festhalten. Die Geely-Aktie entwickelte sich während meiner Haltedauer ungefähr auf dem Niveau eines World-ETFs, der in dieser Zeit 53,7 % zulegte. Da ein World-ETF allerdings das Einzelwertrisiko komplett "eliminiert", was die Geely-Aktie logischerweise nicht kann, war auch dieses Investment für mich ein schlechtes. Denn das Risiko, dass ich mit der Geely-Aktie einging, war deutlich höher, als wenn ich das Geld einfach in einen World-ETF gesteckt hätte.

Performance Geely-Aktie: + 45,6 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Die Alibaba-Aktie

Was das Unternehmen Alibaba betrifft, hat sich meine Meinung kein bisschen verändert: Ich bin nach wie vor vom Potential Alibabas überzeugt! Ob sich dieses Potential allerdings im aktuellen, politischen Umfeld entfalten kann, wage ich mittlerweile zu bezweifeln. Entsprechend reduzierte ich – wie bei Geely – meine Position. Zwar konnte ich mich von meinen Alibaba-Aktie mit einem kleinen Gewinn trennen. Jedoch blieb auch dieses Investment hinter einem World-ETF zurück (Performance World während meiner Haltedauer: + 61,7 %).

Performance Alibaba-Aktie: + 19,7 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Die Tencent-Aktie

Was für die Alibaba-Aktie gilt, gilt auch für Tencent-Aktie: Ich finde das Unternehmen extrem vielversprechend, habe jedoch Zweifel, ob sich dieses Potential im aktuellen Umfeld auf die Straße bringen lässt. Deshalb stutze ich auch diese China-Position auf rund 2.000 Euro zusammen. Mit der Tencent-Aktie blieb ich ebenfalls hinter einem World-ETF zurück (Performance World-ETF während meiner Haltedauer: + 27,3 %).

Performance Tencent-Aktie: + 13,8 %

(vor Steuern und Gebühren, Dividenden unberücksichtigt)

Ein ETF-Weltportfolio bildet die solide Basis meines Depots. Denn wie meine Verkäufe im September zeigten, ist es gar nicht so einfach, den breiten Markt zu schlagen! Insgesamt betrachtet ist mir das zwar in der Vergangenheit gelungen, nichtsdestotrotz investiere ich einen Teil meines Kapitals in ETFs. Eben als solide, breit diversifizierte Basis meines Portfolios.

Wieviel Geld ich in ETFs stecke, wie meine ETF-Strategie aussieht und wie ich die besten ETFs finde, erfährst du im nachfolgend verlinkten Beitrag.

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Blick auf meine Watchlist: Welche Aktien ich jetzt auf dem Radar habe

Aktuell befinden sich zwei Aktien auf meiner Watchlist: Zum einen die ASML (WKN:A1J4U4)-Aktie, an deren Aktienanalyse ich gerade arbeite. Zum anderen habe ich Garmin (WKN:A1C06B) auf dem Schirm. Auf dieses Schweizer Unternehmen bin ich zum einen aufmerksam geworden, weil ich mich vor zwei Jahren auf einen Halbmarathon vorbereitete und meine Garmin Forerunner sich als treuer und verlässlicher Begleiter für dieses Unterfangen bewährte.

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Quelle: Thomas Brantl

Zum anderen erreicht die Garmin-Aktie einen HGI-Score von sensationellen 14 Punkten! Grund genug, sich diese Aktie einmal genauer anzuschauen.

Garmin-Aktie HGI Score

Was es mit dem HGI-Score genau auf sich hat, erfährst du beim aktien.guide – die Registrierung (*) ist kostenlos und ermöglicht dir den Zugriff auf die HGI-Scores zahlreicher Aktien!

Sicherlich ist dir nicht entgangen, dass meine Orderumfänge im September ziemlich niedrig waren: Normalerweise führe ich keine Order für 250 Euro – wie im Fall der DocuSign-Aktie – aus. Bei einer Ordergebühr von 10 Euro würden 4 % dieses Trades für Gebühren draufgehen – das ist viel zu viel und macht natürlich keinen Sinn.

Da ich im August allerdings ein Depot bei der Consorsbank eröffnete, kann ich bis Februar 2022 ohne Ordergebühr handeln – sooft und soviel ich will! Und das nutze ich auch aus, denn aktuell ist die Ordergebühr bei der Consorsbank für mich sogar niedriger als bei Trade Republic. Etwas "voreilig" war ich dennoch: Hätte ich noch ein paar Wochen gewartet, dann hätte ich für meine Depoteröffnung einen Willkommensbonus in Höhe von 100 Euro erhalten!

Für mich ist es jetzt zu spät, für dich vielleicht noch nicht: Wenn du dein Consorsbank-Depot im Oktober eröffnest, bekommst neben sechs Monaten ohne Ordergebühren 100 Euro Willkommensbonus oben drauf!

Trader-Depot

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Disclaimer

Für diesen Beitrag gilt – wie für alle „Aktien für jedermann“-Beiträge – der folgende Disclaimer. Bitte lies ihn dir aufmerksam durch und beachte die darin enthaltenen Ausführungen.

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