Die beste Halbleiter-Aktie? Mein Vorschlag: Die Applied Materials-Aktie

Die beste Halbleiter-Aktie? Mein Vorschlag: Die Applied Materials-Aktie

Egal ob Industrie 4.0, Internet of Things, autonomes Fahren oder Virtual Reality: Es gibt kaum einen Megatrend, der nicht in irgendeiner Form Halbleiterprodukte benötigt. Entsprechend sehe ich in Halbleiter-Aktien eine Menge Potential – insbesondere die sogenannten Schaufelhersteller finde ich spannend. Das sind Unternehmen, die selbst keine Chips verkaufen, aber wichtiges Equipment für die Produktion von Halbleitern herstellen.

Genau so eine Aktie ist die Applied Materials-Aktie! Warum sie für mich eine der besten Halbleiter-Aktien ist, erfährst du in der heutigen Applied Materials-Aktienanalyse. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

Investorensteckbrief Applied Materials

Das Geschäftsmodell hinter der Applied Materials-Aktie

Applied Materials entwickelt, baut und verkauft Anlagen und Maschinen für die Halbleiter- und Elektronikindustrie. Das Unternehmen wurde 1967 gegründet und hat seinen Hauptsitz im Silicon Valley. Derzeit ist Applied Materials etwas mehr als 130 Milliarden US-Dollar wert (Marktkapitalisierung am 18.12.2021).

Name Applied Materials
Hauptsitz Santa Clara, USA
WKN / ISIN 865177 / US0382221051
Dividendenrendite 0,64 %
aktueller Kurs 132,00 Euro / 146,38 US-Dollar

Quelle: finanzen.net, Stand: 17.12.2021

Eine Sache sticht bei Applied Materials sofort ins Auge: Für einen US-Konzern erwirtschaftet das Unternehmen einen ungewöhnlich hohen Umsatzanteil in Asien. Alleine auf China und Taiwan entfallen mehr als 50 % der Umsätze.

Applied Materials Geschäftsmodell

Quelle: Geschäftsbericht 2020 Applied Materials

Diese Abhängigkeit birgt auf den ersten Blick ein hohes, politisches Risiko. Was passiert, wenn China den Import von US-Produkten verbietet? Oder der Konflikt zwischen China und Taiwan eskaliert? Ein schlagartiger Einbruch der Nachfrage könnte die Folge sein – zumindest kurzfristig. Denn politische Probleme würden an einer Sache nichts ändern: In Europa und den USA brauchen wir nach wie vor Halbleiterprodukte – und zwar immer mehr. Ein zunehmend digitaler werdender Alltag, das Internet der Dinge, Virtual Reality oder smarte Städte sorgen mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine steigende Nachfrage nach Chips und anderen Halbleiterlösungen. Egal ob diese nun in Asien, Europa oder den USA hergestellt werden: Applied Materials ist mit seinen Anlagen und Maschinen bestens positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren.

Applied Materials ist jedoch nicht ausschließlich ein Lieferant für die Halbleiterindustrie, sondern bietet darüber hinaus Anlagen für die Herstellung von Displays an. Die Maschinen von Applied Materials kommen beispielsweise in der Produktion von Smartphone- oder Fernsehdisplays zum Einsatz.

 

Applied Materials Geschäftsmodell

Quelle: Geschäftsbericht 2020 Applied Materials

Semiconductors

Das mit Abstand wichtigste Segment von Applied Materials ist das Semiconductors-Geschäft. Nicht nur ein Großteil der Umsätze kommt aus diesem Bereich, auch die Margen sind hier am höchsten (operative Marge 2020: 32,7 %). Im Geschäftsjahr 2020 legte das Segment Semiconductors um 26 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Systeme von Applied Materials kommen bei der Herstellung von Halbleiterlösungen zum Einsatz, die in Smartphones, Servern, PCs oder Produktionsmaschinen zum Einsatz kommen. Egal ob Cloud, Internet of Things, Smart Cities, regenerative Energien, Wearables, Virtual Reality oder E-Mobilität – es gibt kaum einen Megatrend, der nicht in irgendeiner Weise auf Halbleiterlösungen angewiesen ist. Bei der Herstellung dieser Chips kommen Maschinen und Anlagen von Applied Materials zum Einsatz. Nicht die schlechtesten Zukunftsaussichten, wie ich finde!

Display

Das Geschäft mit Displays ist im Vergleich zum Semiconductors-Bereich klein und entwickelte sich in den letzten Jahren eher schleppend. Im Jahr 2020 ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3 % zurück, die operative Marge betrug 18,1 %. Auch 2019 war der Umsatz dieses Segments bereits rückläufig. Das Unternehmen begründet diese durchwachsene Entwicklung mit einer stark schwankenden Nachfrage seiner Kunden aus diesem Bereich. Die Displays, die von Applied Materials-Maschinen hergestellt werden, kommen in Fernsehern, Smartphones und anderen Wearables zum Einsatz.

Global Services

Das Service-Geschäft von Applied Materials kümmert sich um Ersatzteile, Maschinen-Upgrades und Effizienzsteigerungen. Hierbei handelt es sich also um keine Produktsparte, sondern lediglich um eine separate Abteilung für das After-Service-Geschäft.

Fazit zum Applied Materials-Geschäftsmodell

Ich bin seit über 15 Jahren im Maschinenbau tätig und glaube deshalb, dass ich das Geschäftsmodell von Applied Materials einigermaßen gut einschätzen kann. Wie jedes Geschäftsmodell gibt es Chancen und Risiken, so auch bei der Applied Materials-Aktie.

Chancen

  • als "Schaufelhersteller" könnte Applied Materials von zahlreichen Megatrends der nächsten Jahrzehnte profitieren
  • im Maschinenbau hält sich die Konkurrenz meist in Grenzen, insbesondere bei derart speziellen Anlagen wie im Halbleiter-Bereich
  • Patente dienen als Burggraben (Applied Materials verfügt über 14.300 Patente)
  • hohe Margen im Ersatzteilgeschäft

Risiken

  • begrenztes Wachstumspotential: Selbst wenn die Nachfrage 50 % steigt ist es schwierig, die Produktion von komplexen Anlagen in der selben Geschwindigkeit hochzufahren
  • Applied Materials ist hochgradig abhängig von einigen, wenigen Kunden (zum Beispiel Samsung, TSMC und Intel). Diese könnten ihre starke Position zukünftig nutzen, um die Preise zu drücken. Natürlich nur, wenn entsprechend Konkurrenz im Markt ist

Insgesamt überwiegen bei der Applied Materials-Aktie in meinen Augen die Chancen des Geschäftsmodells. Vor allem deshalb, weil die aufgeführten Stärken des Unternehmens durch beeindruckenden Zahlen untermauert werden.

Kennzahlen und Dividende der Applied Materials-Aktie

Wie immer beginne ich mit dem Umsatz- und Gewinnwachstum. Bei Applied Materials sollten wir diesbezüglich bedenken, dass es sich um ein gestandenes Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 130 Milliarden US-Dollar handelt – nicht um ein aufstrebendes Wachstumsunternehmen wie beispielsweise Shopify. In Anbetracht dessen vermag das Wachstum unserer Halbleiter-Aktie durchaus zu überzeugen.

Umsatzwachstum 5 Jahre p.a. + 16,3 %
operatives Gewinnwachstum 5 Jahre p.a. + 25,9 %
Wachstum Gewinn je Aktie 5 Jahre p.a. + 33,1 %

Quelle: finanzen.net, Werte beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2021

Zwar war das durchschnittliche Umsatzwachstum in den letzten fünf Jahren nicht sonderlich spektakulär, dennoch kann sich die Entwicklung in meinen Augen sehen lassen. Spätestens die Gewinnentwicklung dürfte dann aber die meisten von uns verzücken: Der operative Gewinn kletterte um knapp 26 % jährlich. Dank regelmäßiger Aktienrückkäufen waren's beim Gewinn je Aktie sogar 33,1 % Wachstum. Eine beeindruckende Entwicklung für ein Maschinenbauunternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weit über 100 Milliarden US-Dollar!

Weiter geht's mit der Profitabilität – sie erlaubt unter anderem Rückschlüsse auf die Attraktivität der Produkte sowie die Konkurrenz. Auch hier vermag die Applied Materials-Aktie mich zu überzeugen.

EBIT-Marge 2020 31,3 %
Eigenkapitalrendite (operativ) 58,9 %
Gesamtkapitalrendite (nach Steuern und Zinsen) 27,9 %

Quelle: aktien.guide (*)

Die EBIT-Marge liegt bei über 30 %, was für ein Maschinenbauunternehmen ein beeindruckend hoher Wert ist. Gleiches gilt sowohl für die Eigen- als auch für die Gesamtkapitalrendite. Diese Halbleiter-Aktie ist eine wahre Gelddruckmaschine – und das gefällt mir als Investor natürlich besonders gut. Wer seine Produkte mit hohen Margen verkaufen kann, der verfügt zweifelsfrei über attraktive Produkte bei überschaubarer Konkurrenz, anders ließen sich solche Werte kaum erreichen.

Maschinenbau ist ein kapitalintensives Geschäft, ein Blick auf die Bilanz ist bei Unternehmen wie Applied Materials deshalb besonders wichtig. Auch hier gibt sich unsere Halbleiter-Aktie keine Blöße – die Bilanz ist makellos.

Zinsdeckungsgrad 18,2
Eigenkapitalquote 47,4 %
Verhältnis Cash / Verbindlichkeiten 40,2 %

Quelle: aktien.guide (*)

Der operative Gewinn deckt die Zinszahlungen um mehr als das 18fache, die Bilanz besteht zu knapp 50 % aus Eigenkapital und 40 % der Schulden sind durch Cash gedeckt. Das sind absolut solide Werte, insbesondere wenn wir von einem kapitalintensiven Geschäftsmodell wie dem Maschinenbau sprechen. Kurz und knapp: Applied Materials verfügt über eine kerngesunde Bilanz, mit der das Unternehmen auch das ein oder andere schwierige Jahr locker übersteht.

Abschließen möchte ich den Kennzahlen-Block mit den aktuellsten Applied Materials Quartalszahlen. Da das Unternehmen das Geschäftsjahr jeweils am 31.10. beendet, sind das die Q4-Zahlen 2021. Ich nehm's gleich vorneweg: Die jüngsten Applied Materials-Quartalszahlen waren phantastisch.

Applied Materials Quartalszahlen

Quelle: aktien.guide (*)

Der Umsatz wuchs beinahe doppelt so schnell wie in den letzten fünf Jahren, der operative Gewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal. Was für eine spektakuläre Entwicklung!

Insgesamt überzeugen mich die Applied Materials-Zahlen: Vom Wachstum über die Profitabilität bis hin zur Bilanz liefert diese Halbleiter-Aktie außergewöhnlich gute Resultate – Daumen hoch dafür!

Applied Materials-Aktie HGI

Nicht nur ich bin begeistert von den Applied Materials-Zahlen, auch der HGI-Score steht auf grün: Insgesamt kommt die Applied Materials-Aktie auf 14 von 18 möglichen Punkten! Mehr über den HGI-Score – und die besten Aktien in diesem Ranking – erfährst du hier:

Zu den HGI-Topscorern

Das Management hinter dieser Halbleiter-Aktie

Der CEO von Applied Materials heißt Gary Dickerson und ist seit September 2013 im Amt. Insgesamt arbeitet er seit über 35 Jahren in der Halbleiterbranche und bringt damit eine Menge Erfahrung mit. Während seiner Amtszeit stieg die Applied Materials-Aktie um rund 850 % (Dividenden unberücksichtigt).

Applied Materials CEO

Quelle: Applied Materials Investor Relations

Doch nicht nur der Aktienkurs spricht für Dickerson: In den letzten Jahren landete er in zahlreichen Rankings unter den Top-CEOs dieser Welt.

  • 2019 unter den "America's Most Innovative Leaders" (Forbes)
  • 2018 unter den "Best-Performing CEOs in the World" (Harvard Business Review)
  • drei mal in Folge unter den "World's Best CEOs" (Barron's)

Damit bringt Dickerson fast alles mit, was ich mir von einem CEO wünsche, nur eine Kleinigkeit fehlt: Nach allem was ich herausfand, besitzt er keine nennenswerten Aktienpakete von Applied Materials. Das bedeutet natürlich nicht, dass er gar keine Applied Materials-Aktien hat. Einfluss durch Stimmrechte kann er aber in jedem Fall nicht auf die Ausrichtung des Unternehmens nehmen.

Bei älteren, gestandenen Unternehmen ist das im Grunde aber meistens so, weshalb ich diesen kleinen Makel verschmerzen kann. Garry Dickerson ist ein CEO, dem ich mein Geld in Form eines Investments definitiv anvertrauen würde.

Mein Applied Materials-Kursziel

An dieser Stelle bringe ich immer wieder den selben Spruch: Das beste Unternehmen ist ein schlechter Kauf, wenn du zu viel dafür bezahlst. Entsprechend ist ein Blick auf die Bewertung der Applied Materials-Aktie natürlich unerlässlich. Eines gleich vorneweg: Beim nachfolgenden Bewertungsmodell habe ich mit äußerst konservativen Prognosen gerechnet. Beispielsweise liegt das Gewinnwachstum unterhalb des Umsatzwachstums der letzten fünf Jahre. Auch das "Ziel-KGV" von 20 ist für ein Unternehmen mit solch hohem Wachstum eher konservativ angesetzt.

Trotz dieser vorsichtigen Annahmen, einer Sicherheitsmarge und einer Abzinsung komme ich auf ein 10-Jahres-Kursziel für die Applied Materials-Aktie, welches knapp 60 % über dem heutigen Kurs liegt.

Applied Materials-Kursziel

Quelle: aktien.guide (*), persönliche Annahmen und Prognosen des Authors

Die Dividenden sind in meinem Tool übrigens nicht enthalten, die können wir also zur prognostizierten Wertsteigerung dazurechnen. Trotz dieses Dividenden-Effekts wird der ein oder andere Anleger jetzt ein wenig mit der Stirn runzeln: 60 % auf zehn Jahre sind schließlich nicht die Welt...

Ich verfolge bei all meinen Einzelaktien ein einziges Ziel: Die langfristige Performance eines breit gestreuten World-ETFs überbieten! Wenn dieser die immer wieder genannten rund 7 % Rendite pro Jahr abwirft, bedeutet das auf zehn Jahre eine Performance von rund 100 %. Aber...

  • den Abzinsungseffekt müssen wir auch beim World-ETF berücksichtigen. Hier würde ich eher mit rund 3 % rechnen, weil das Risiko aufgrund der Streuung niedriger ist. Statt bei 100 % sind wir dann nur noch bei knapp 50 % auf zehn Jahre.
  • meine Prognose inklusive Sicherheitsmarge für die Applied Materials-Aktie ist so konservativ, dass eine bessere Performance in meinen Augen wahrscheinlich ist. Beim World-ETF ist dies eher unwahrscheinlich.

Mein Fazit zur Applied Materials-Bewertung fällt daher positiv aus: Meiner Meinung nach stehen die Chancen gut, dass diese Halbleiter-Aktie einen World-ETF in den nächsten zehn Jahren outperformen wird.

Applied Materials Kursziel

Quelle: aktien.guide (*)

Ein Blick auf die Entwicklung des KGVs (rote Linie) zeigt, dass die Aktie nicht viel teurer bewertet ist als im Jahr 2017. Der starke Kursanstieg der letzten Jahre basiert auf fundamentalen Entwicklungen, vor allem auf einem steigendem Gewinn. Es ist also nicht so, als das nur die Bewertung der Applied Materials-Aktie gestiegen wäre.

Mein Fazit: Ist die Applied Materials-Aktie eine der besten Halbleiter-Aktien?

Ja – für mich persönlich ist die Applied Materials-Aktie eine der besten Halbleiter-Aktien, in die wir heute investieren können! Die folgenden Punkte haben mich überzeugt:

  • "Schaufelhersteller" in einer Branche, der ich großes Wachstumspotential zutraue
  • fokussiertes Geschäftsmodell
  • stabiles Gewinnwachstum bei hoher Profitabilität
  • solide Bilanz
  • erfahrenes und mehrfach ausgezeichnetes Management
  • verglichen mit anderen Tech-Aktien ist die Applied Materials-Aktie günstig bewertet

Nachdem aus meinen letzten beiden Aktienanalysen (ASML und Garmin) leider keine Käufe hervorgingen, landete ich diesmal einen Treffer: Die Applied Materials-Aktie wandert spätestens im Januar in mein Depot.

Du willst wissen, welche Aktie ich mir als nächstes kaufe? Dann folg mir am besten auf Facebook, per RSS-Feed oder schau regelmäßig in meinem Investmenttachbuch vorbei – ich freue mich auf dich!

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Du willst die nächste NVIDIA-Aktie finden – vor allen anderen?

Es gibt Aktien, die machen uns Investoren reich. Die NVIDIA-Aktie ist so eine – sie legte in den letzten zehn Jahren um über 7.800 % zu. Oder etwas konkreter ausgedrückt: Wer damals 5.000 Euro in NVIDIA investierte, der kann sich heute über mehr als 400.000 Euro auf seinem Konto freuen. Eine wirklich beeindruckende Entwicklung! Doch wie finden wir solche „Reichmacher“-Aktien, bevor sie durch die Decke gehen?

Ein Patentrezept zum Aufspüren solcher Raketen habe ich zwar keines. Es gibt aber Kennzahlen, die frühzeitig darauf hindeuten, ob eine Aktie das Potenzial zum Vervielfacher hat. Oder eben nicht. Doch welche sind das? Beliebte Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder die Eigenkapitalrendite eignen sich kein bisschen für die Bewertung von Wachstumsaktien. Wer jedoch nicht weiß, auf welche Zahlen er schauen muss, der hat keine Chance, frühzeitig auf den nächsten Tenbagger zu stoßen. Noch schlimmer: Die Depots dieser Anleger dümpeln oft lustlos vor sich hin. Im schlimmsten Fall drohen sogar Verluste!

Mit den richtigen Kennzahlen zum Tenbagger

Das muss nicht sein: Wer weiß, auf welche Kennzahlen es ankommt, der kann die Aktien von schlechten Unternehmen ausschließen und sich auf die vielversprechendsten konzentrieren! Eine der wichtigsten Kennzahlen bei Wachstumsaktien ist der Rule-of-40-Score. Er setzt sich aus der Summe des Umsatzwachstums und der Free-Cashflow-Marge zusammen. Beträgt der Rule-of-40-Score über 50 %, ist dies ein gutes Zeichen. Denn ein so hoher Wert deutet darauf hin, dass wir eine Wachstumsaktie mit einer Menge Potential vor uns haben! Die NVIDIA-Aktie hat derzeit beispielsweise einen Rule-of-40-Score von 93,8 %.

Rule-of-40-Score-NVIDIA

Doch wie finde ich die Aktien mit den höchsten Rule-of-40-Scores – ohne dafür hunderte von Geschäftsberichten durchwühlen zu müssen? Darüber hinaus ist diese Kennzahl ja nicht die einzige, auf die es bei Wachstumsaktien ankommt. Sieht nach einer Menge Arbeit aus… War es tatsächlich auch – bis ich den aktien.guide entdeckte!

Die besten Wachstumsaktien finden – mit der HGI-Topscorer-Liste

Der aktien.guide spuckt mit wenigen Klicks die Rule-of-40-Scores von über 6.500 Aktien aus aller Welt aus. Aber es kommt noch besser: Aus fünf weiteren, für Wachstumsaktien wichtigen Kennzahlen bildet sich der sogenannte High-Growth-Investing-Score, kurz HGI-Score. Je attraktiver die relevanten Kennzahlen sind, desto mehr Punkte erhält eine Aktie – und desto höher fällt deren HGI aus. Aktien mit einem hohen HGI-Score verfügen über eine Menge Potential und könnten sich ähnlich spektakulär entwickeln wie die NVIDIA-Aktie. Das für mich wertvollste Feature: Der aktien.guide berechnet automatisch die HGIs von über 6.500 Aktien aus aller Welt und erstellt daraus eine Topscorer-Liste! Er aktualisiert – selbständig und regelmäßig – die HGI-Topscorer, weshalb wir neue Wachstumsperlen sofort auf dem Schirm haben, sobald diese auftauchen.

Der aktien.guide bietet

  • Topscorer-Liste mit den vielversprechendsten Wachstumsaktien der Welt
  • Aktienanalysen der Topscorer-Aktien, erstellt von Experten. Diese Analysen helfen uns zu beurteilen, ob hinter den starken Zahlen auch ein starkes Unternehmen steckt
  • die aktuellsten Quartalszahlen, ohne sich dafür durch unzählige Geschäftsberichte quälen zu müssen
  • selbst konfigurierbare Charts für über 30 verschiedene Kennzahlen (zum Beispiel dem Rule-of-40-Score, der Eigenkapitalrendite oder der Anzahl der ausstehenden Aktien)
Chartvergleich KGV Applied Materials ASML

Quelle: aktien.guide

Hinter dem aktien.guide steckt Stefan Waldhauser. Er investiert bereits seit über 30 Jahren in Wachstumsaktien und bringt damit eine Menge Erfahrung mit. Viel wichtiger: Er ist nicht nur erfahren, sondern extrem erfolgreich: Sein wikifolio „High-Tech Stock Picking“ legte seit seiner Auflage im Jahr 2016 um über 235 % zu (Stand: 19.01.2022)! Dieses wikifolio basiert auf den sechs Kennzahlen, aus denen sich auch der HGI-Score zusammensetzt. Stefan’s wikifolio ist damit der beste Beweis, wie wertvoll der aktien.guide bei der Suche nach großartigen Wachstumsaktien ist.

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Disclaimer

Für diesen Beitrag gilt – wie für alle „Aktien für jedermann“-Beiträge – der folgende Disclaimer. Bitte lies ihn dir aufmerksam durch und beachte die darin enthaltenen Ausführungen.

Ich besitze keine Applied Materials-Aktien (Stand: 24.12.2021).

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