Die Vectron-Aktie – eine Aktie für jedermann?

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Ich liebe SmallCaps – auf viele meiner erfolgreichsten Aktien trifft genau dieses Merkmal zu! SmallCaps sind börsennotierte Unternehmen mit einer sehr niedrigen Marktkapitalisierung (keinesfalls zu verwechseln mit Pennystocks – die meide ich wie der Teufel das Weihwasser!). Solche Aktien bieten oftmals enormes Wachstumspotential – auch Fondslegende Peter Lynch * hat besonders gerne in SmallCaps investiert.

Die Vectron AG aus Münster ist genau ein solcher SmallCap. Was hinter Vectron steckt, was für die Aktie spricht und was dagegen, erfährst du, wenn du weiterliest!

Die Vectron-Aktie – was machen die eigentlich?

Mit über 200.000 installierten Kassensystemen in mehr als 30 Ländern zählt die  Vectron Systems AG zu den größten europäischen Herstellern von Kassensystemen und ist Marktführer in vielen Branchen, allen voran in den Zielbranchen Bäckerei und Gastronomie.

Das Endkundenspektrum reicht von der Ein-Kassen-Installation im Kleinstadt-Restaurant bis zum 1.000 Kassen-Netzwerk in einer der größten europäische Friseurketten.

Das spricht für die Vectron-Aktie

Die Vectron AG ist ein waschechtes Familienunternehmen – die beiden Gründer sitzen im Vorstand, sind die größten Anteilseigner und haben bei der jüngsten Kapitalerhöhung selbst tief in die Taschen gegriffen. Das nenne ich "Skin in the Game", deshalb investierte ich besonders gerne in gründer - oder familiengeführte Unternehmen!

Das Alleinstellungsmerkmal von Vectron ist die hauseigene Software – sie erlaubt eine problemlose Kommunikation zwischen Hard- und Software aller Vectron-Kassen und Systeme (ein bisschen wie bei Apples iOS – eine eigene Software ermöglicht die perfekte Abstimmung von Hardware und Software). Gleichzeitig ist die Kommunikation mit iOS, Android, Windows und sogar Linux möglich.

Diese Vernetzung der eigenen Produkte und Dienstleistung erschwert es den Kunden, ihren Kassenanbieter zu wechseln – zu groß die Angst, dass anschließend in diesem essentiellen Prozess nicht mehr alles reibungslos funktioniert. Dies sorgt für eine gewisse Preissetzungsmacht, was hohe Gewinnmargen begünstigt.

Auch der Markt an sich sieht vielversprechend aus – einige wenige Kassenanbieter stehen einer Unmenge kleiner Kunden gegenüber – aus Lieferantensicht perfektes Marktumfeld, welches ebenfalls die Preissetzungsmacht stärkt.

Und das spricht gegen die Vectron-Aktie

So attraktiv der Markt auch ist – für Privatanleger ist es unglaublich schwer, neue Trends, Konkurrenten, Stärken oder Schwächen von Vectron zu erkennen. Schließlich werden die wenigsten von uns ein Kassensystem brauchen. Diese Intransparenz muss nicht generell schlecht sein, macht die Sache aber auf jeden Fall schwieriger.

Die Branche befindet sich im Umbruch – Auswertung von Kundenkäufen, Smartphones oder Tablets als Bezahlterminal, Verknüpfung von stationärem- und Onlinehandel – kein Stein bleibt auf dem anderen. Schwer zu sagen, wer hier als Sieger hervorgehen wird.

Das Jahr 2018 war schrecklich: Der Umsatz ging deutlich zurück, aus dem Vorjahresgewinn wurde ein Verlust. Auch wenn die Bilanz solide aussieht – ewig wird Vectron diese Verluste nicht ertragen können.

Mein Fazit zur Vectron-Aktie

Generell finde ich die Vectron-Aktie sehr interessant – in vielen Punkten bringt sie genau das mit, was ich von einem großartigen Unternehmen erwarte. Jedoch habe ich gerade erst angefangen, mich mit dieser Aktie zu beschäftigen – es steht noch viel Analysearbeit – beispielsweise ein Blick auf die Bewertung – an, bevor ich mir ein abschließendes Urteil bilden kann!

Hier geht's zum Nachfolgeartikel!

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Der Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren ist mit hohen Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet.

Ich besitze keine der genannten Aktien (19.12.2019).

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